Sparkurs muss verschärft werden

Rechnungshof: BR muss Kosten in den Griff bekommen

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Der Oberste Rechnungshof fordert den BR zu weiteren Sparmaßnahmen auf.

München - Der Bayerische Rundfunk schreibt schon lange rote Zahlen. Besonders die Personalkosten sind hoch. Der Oberste Rechnungshof rechnet mit weiteren Fehlbeträgen in Millionenhöhe bis 2020.

Der Bayerische Oberste Rechnungshof hat den Bayerischen Rundfunk aufgefordert, auf die Kostenbremse zu treten. Die bisher beschlossenen Sparprogramme reichten nicht aus, mahnten die Finanzprüfer am Dienstag in München. So habe der BR zwischen 2010 und 2014 Jahresfehlbeträge von mehr als 100 Millionen Euro angehäuft. Für den Zeitraum 2017 bis 2020 plane er mit einem Fehlbetrag von 328 Millionen Euro.

Der Rechnungshof legte seinen Bericht zur finanziellen Situation des öffentlich-rechtlichen Sendersdem Landtag und dem Wissenschaftsministerium vor. Bereits am vergangenen Freitag hatte der BR eingeräumt, dass die Bewertung der Pensionslasten ein zunehmendes Problem sei. „Der Rechnungshof hat recht, wenn er sagt, da besteht Handlungsbedarf“, sagte Verwaltungsdirektor Albrecht Frenzel. Der Sender verschärfe daher seinen Sparkurs.

dpa

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