Refugee Card

Kreis Altötting führt Flüchtlingskarte ein

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So sieht die Refugee Card aus: In 14 Anlaufstellen ist sie gültig.

Altötting - Der Kreis Altötting hat als erste Kommune überhaupt eine Refugee Card – eine Flüchtlingskarte – eingeführt. Sie ersetzt das Bargeld.

143 Euro Taschengeld pro Monat stehen Asylbewerbern zu. Davon lassen sich Dinge des täglichen Bedarfs erwerben – Drogerieartikel etwa. Doch seit einer Novellierung des Asylbewerberleistungsgesetzes kann das Taschengeld in Erstaufnahmeeinrichtungen als Sachleistung erbracht werden. Dies nutzt der Kreis Altötting: Als erste Kommune überhaupt führt er eine Refugee Card – eine Flüchtlingskarte – ein. Diese ersetzt das Bargeld, dessen Auszahlung die Behörde stark beanspruchte. Die Asylbewerber können mit der Karte in Geschäften der Stadt einkaufen, aber auch ein Taxi oder den Frisör bezahlen.

Landrat Erwin Schneider (CSU) sieht zwei Vorteile: Zum einen werden Wartezeiten an der Kasse, die mit der Auszahlung zusammenhingen, kürzer. Zudem werde wirksam verhindert, dass Teile des Taschengeldes ins Ausland verschickt werden. Schneider: „Das kam regelmäßig vor.“

tz

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