Regel-Überblick

Fußball-EM beginnt: Polizei erklärt, was in Bayern beim Feiern erlaubt ist - und wann Strafen drohen

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Die Fußball-EM beginnt. Die bayerische Polizei erklärt, welche Regeln gelten - und wann Strafen drohen.

Die Fußball-Europameisterschaft beginnt - aufgrund der Corona-Pandemie ein Jahr später als geplant. Die bayerische Polizei erklärt die geltenden Regeln und wann den Fans Strafen drohen.

München - Am Freitag (11. Juni) beginnt die Fußball-Europameisterschaft. Los geht es am Abend mit dem Spiel der Türkei gegen Italien. Am Dienstag (15. Juni) greift dann auch die deutsche Nationalmannschaft ins Turniergeschehen ein und trifft auf den amtierenden Weltmeister Frankreich. Größere Public-Viewing-Veranstaltungen müssen aufgrund der Corona-Pandemie* zwar in diesem Jahr ausfallen, trotzdem ist mit spontanen Siegesfeiern und Autokorsos zu rechnen. Darauf ist die Polizei aber gut vorbereitet, wie es in einer Pressemitteilung der Polizei Unterfranken heißt.

Fußball-Europameisterschaft: Polizei weist auf Corona-Regeln in Bayern hin

Dank sinkender Infektionszahlen sind gemeinsame private Fußballabende im Freundeskreis wieder möglich. Eine gute Nachricht für Fußball-Fans ist auch die Öffnung der Innengastronomie seit Montag* mit einer Sperrstunde erst ab Mitternacht. So muss niemand vor Abpfiff nach Hause gehen.

Gegen private Fußballabende hat auch die Polizei Unterfranken nichts einzuwenden, „solange dabei die inzidenzabhängigen Kontaktbeschränkungen eingehalten werden.“ Deshalb appellieren die Beamten an alle Fußballfans, auch im Siegesrausch die Corona*-Regeln einzuhalten und größere Menschenansammlungen aus Infektionsschutzgründen zu meiden.

„Unvertretbare Gefahren für die Gesundheit von Menschen erfordern ein konsequentes Einschreiten der Einsatzkräfte“, heißt es. Dies gelte nicht nur bei schwerwiegenden Verstößen gegen die Infektionsschutzmaßnahmenverordnung, sondern beispielsweise auch bei Gefahren, die durch das Abbrennen von Pyrotechnik entstehen.

Corona: Fußball-EM 2021 beginnt - Polizei bei Autokorsos „sicherlich großzügiger als sonst“

„Bei Autokorsos zeigt sich die unterfränkische Polizei bei Siegesfeiern rund um die Fußball-Europameisterschaft sicherlich großzügiger als sonst, auch wenn derartige Veranstaltungen eigentlich genehmigungspflichtig sind“, heißt es weiter. Es sei aber zwingend darauf zu achten, dass eine Gefährdung von Verkehrsteilnehmern ausgeschlossen ist. Mitfahrten auf dem Autodach oder der Motorhaube sowie zu weites Herauslehnen aus dem Wagen seien „tabu“, heißt es. Die Polizei weist auch auf die generelle Anschnallpflicht hin. „Darüber hinaus gibt es auch keinerlei Ausnahmen beim Thema Alkohol oder Drogen im Straßenverkehr. Wird dennoch dagegen verstoßen, wird die Polizei konsequent einschreiten und Bußgeld- bzw. Strafverfahren gegen die Betroffenen einleiten“, warnt die Polizei in der Pressemitteilung.

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Fußball-EM: Polizei weist auf Corona-Regeln hin und wünnscht Fans „das erhoffte Ergebnis“

Beim Anbringen von Fahnen an Fahrzeugen gelten die Vorschriften der Ladungssicherung. Darüber hinaus sei darauf zu achten, dass die Sicht des Fahrers beispielsweise durch Fanartikel nicht behindert ist. Die Polizei bittet alle Fußballfans auf Anwohner und andere Verkehrsteilnehmer wie Fußgänger und Radfahrer Rücksicht zu nehmen. „Im Bereich von Krankenhäusern und Seniorenheimen sind Lärm und Autokorsos generell unangebracht. Ob und wie die Polizei einschreitet, richtet sich jeweils im Einzelfall nach den örtlichen Gegebenheiten und dem Ausmaß der Feierlichkeiten“, heißt es.

Abschließend wünscht die unterfränkische Polizei „allen Fußballbegeisterten das erhoffte Ergebnis für die unterstützte Mannschaft sowie eine schöne und vor allem friedliche Zeit rund um die Europameisterschaft unter Einhaltung der geltenden Infektionsschutzvorschriften.“ (kam) *Merkur.de/bayern ist ein Angebot von IPPEN.MEDIA

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