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Beamte setzen Pfefferspray ein

Ausschreitungen in Regensburg - Feiernde bewerfen Polizisten mit Steinen: 17-Jähriger in U-Haft

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Bei einer Polizeikontrolle in Regensburg warfen Jugendliche plötzlich Steine und beschädigten dabei Polizeiautos. 

Eine Gruppe lautstark feiernder junger Leute hat auf dem Regensburger Domplatz Polizisten mit Pflastersteinen beworfen. Ein junger Mann kam jetzt in Untersuchungshaft.

Update vom 21. August 2019, 10.44 Uhr: Nach Ausschreitungen auf dem Domplatz in Regensburg haben die Ermittler einen 17-Jährigen in Untersuchungshaft genommen. Der Mann habe unter anderem Polizisten angegriffen, sagte ein Sprecher am Mittwoch. 

Gegen elf Verdächtige im Alter zwischen 16 und 32 Jahren werde zudem ermittelt. Ihnen werden unter anderem Steinwürfe, Beleidigungen und Sachbeschädigung vorgeworfen. Die Untersuchungen dürften mehrere Wochen dauern.

Regensburg: Nächtliche Auseinandersetzung zwischen Feiernden und der Polizei

Update vom 20. August 2019, 19.54 Uhr: Das Video dauert keine 20 Sekunden. Jugendliche sind darin zu sehen, die von uniformierten Polizisten kontrolliert werden. Es herrscht ein Stimmengewirr, das Bellen eines Hundes ist zu hören. Dann laufen die ersten Polizisten in Richtung Einsatzfahrzeuge, junge Männer rennen hinterher: Bilder einer nächtlichen Ausschreitung im Herzen Regensburgs.

Regensburg: Polizeikontrolle eskaliert

Mehrere Streifen waren am Montagabend gegen 21 Uhr zum Domplatz gerufen worden. Dort feierten Jugendliche eine Privatparty, mit reichlich Alkohol, mit Gegröle und lauter Musik. Polizisten kontrollierten die jungen Leute und erteilten Platzverweise. Dabei kam es zu Tumulten: Einzelne Personen aus der Gruppe gingen in die Offensive, sie beschimpften die Polizisten, bewarfen sie mit Pflastersteinen, die sie auf einer nahen Baustelle gefunden hatten. Polizeiautos wurden durch Steine beschädigt, auch die Scheiben von in der Nähe geparkten Autos gingen zu Bruch. Die Polizei setzte sich mit Pfefferspray zur Wehr.

Regensburg: Jugendliche verletzen Beamten mit Pflasterstein

Zwei Randalierer wurden festgenommen. Bei ihnen handelt es sich um einen Deutschen und einen Iraker. Letzterer sollte gestern dem Ermittlungsrichter vorgeführt werden. Dem 17-Jährigen wird Landfriedensbruch, tätlicher Angriff gegen Polizeibeamte und Beleidigung vorgeworfen. Mehrere Autos wurden durch die Randalierer beschädigt, darunter zwei Polizeiautos. Der Schaden beträgt mehrere tausend Euro, schätzt die Polizei. Ein Beamter wurde von einem Stein am Bein getroffen, blieb aber dank der Schutzausrüstung unverletzt. Der Einsatz gegen die Randalierer wurde von einer Bodycam aufgezeichnet, deren Aufnahme die Polizei nun auswertet. Ermittelt wird insgesamt gegen elf Verdächtige im Alter von 16 bis 32 Jahren.

Unsere Erstmeldung vom 20. August 2019: 

Gewalt gegen Polizei in Regensburg: Feiernde bewerfen Polizisten mit Pflastersteinen

Regensburg - Eine Gruppe lautstark feiernder junger Leute hat auf dem Regensburger Domplatz Polizisten mit Pflastersteinen beworfen und angepöbelt. Dabei wurden mehrere Einsatzwagen sowie geparkte Privatautos beschädigt, wie die Polizei am Dienstag mitteilte. 

Die zehn bis zwölf Randalierer waren zwischen 15 und 30 Jahre alt. Sie hatten am späten Montagabend laut Musik gehört, herumgegrölt und Alkohol getrunken.

Regensburg: Polizei wehrt sich mit Pfefferspray gegen Feiernde

Als die Polizei die Gruppe kontrollieren wollte, widersetzten sich die Feiernden und warfen mit Steinen aus einer nahe gelegenen Baustelle. Die Polizei setzte Pfefferspray ein und nahm zwei Randalierer in Gewahrsam. Ob es Verletzte gab und wie hoch der Sachschaden ist, war am Dienstagmorgen zunächst noch nicht klar.

dpa

In Starnberg attackierte ein Schüler-Mob kürzlich ebenfalls die Polizei. Sie umstellten dabei sogar die Polizeiinspektion. (Merkur.de*) Auch in Gauting wurden Polizisten attackiert. Sie stellten einen 17-Jährigen zur Rede - und wurden von Jugendlichen eingekreist. (Merkur.de*) In Würzburg gab es einen ähnlichen Vorfall: Die Festnahme eines 18-Jährigen lief aus dem Ruder - die Polizisten wurden von einer Gruppe im Freibad bedroht. Nach einer Datenanalyse wurde der bayerischen Polizei untersagt „Roma“ und „Sinti“ zu schreiben, insofern es für die Ermittlungen nicht relevant sei. Die Hintergründe sind erschreckend. 

Ein Bürger wollte die Polizei dazu bringen, Mann will von Polizisten endlich die Wahrheit erfahren - die sind daraufhin „ganz offen“. Doch die schaut anders aus, als er annahm.

*Merkur.de ist Teil des bundesweiten Ippen-Digital-Redaktionsnetzwerks. 

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