Beamte verletzt

Rückwärtsgang auf Autobahn: Drei demolierte Streifenwagen nach irrer Verfolgungsjagd

Eine wilde Verfolgunsjagd endete am Mittwochabend mit drei verletzten Polizisten und beschädigten Polizei-Fahrzeugen.
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Eine wilde Verfolgunsjagd endete am Mittwochabend mit drei verletzten Polizisten und beschädigten Polizei-Fahrzeugen.
34-Jähriger liefert sich mit einer offenen Bierflasche als Beifahrerin Verfolgungsjagd mit der Polizei
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Eine wilde Verfolgunsjagd endete am Mittwochabend mit drei verletzten Polizisten und beschädigten Polizei-Fahrzeugen.

Eine wilde Verfolgungsjagd führte von Regensburg über die A3 und A93: Die Polizei hatte am Mittwochabend erhebliche Mühe, einen 34-Jährigen zu stoppen. 

Regensburg - Drei verletzte Polizisten und mehrere demolierte Streifenwagen: Das ist die traurige Bilanz einer Verfolgungsjagd, die sich ein Betrunkener am Mittwochabend im Raum Regensburg mit der Polizei lieferte. Alles begann gegen 20.50 Uhr mit einer Verkehrskontrolle bei Pentling (Landkreis Regenburg). Ein 34-Jähriger fiel den Polizisten auf, weil er in einem Kreisverkehr in die falsche Richtung gefahren war. Statt auf Anweisung der Polizisten anzuhalten, gab der Landrover-Fahrer jedoch Gas und ergriff über mehrere Feldwege die Flucht in Richtung Regensburg. 

Flüchtiger legt auf Autobahnen Rückwärtsgang ein

Die Polizei nahm sofort die Verfolgung auf, konnte den Bosnier aber auch in der Stadt nicht stoppen. Weiter ging das irre Rennen auf der A93 in Richtung München. Am Autobahnkreuz Regensburg wechselte der Flüchtige auf die A3 in Richtung Passau. Jetzt endlich gelang es den Polizeibeamten den Geländewagen zum Abbremsen auf der Autobahn zu zwingen. 

Doch das gefährliche Treiben hatte noch kein Ende: Während die Beamten ausstiegen, um das Fluchtauto zu umstellen, legte der Fahrer mitten auf der A3 den Rückwärtsgang ein und fuhr mehrere Meter rückwärts. Ein Beamter wurde angefahren. Über eine angrenzende Grünfläche gelang dem Rover tatsächlich die erneute Flucht. 

Die Verfolgung ging auf der A93 in Richung Weiden weiter, bis sie erneut auf der A3, diesmal in Fahrtrichtung Nürnberg, ein Ende fand. Wieder versuchte der Mann aber rückwärts fahrend zu entkommen und rammte ein hinter ihm stehendes Polizeifahrzeug. Mit Gewalt mussten die Beamten den 34-Jährigen aus dem Geländewagen holen, da er gegen die Festnahme Widerstand leistete.

Bierflasche im Auto

Bei der Kontrolle stellten die Beamten eine deutliche Alkoholisierung des Mannes fest. Offenbar war die angebrochene Bierflasche, die sie im Fußraum des Fahrzeugs fanden, nicht das einzige alkoholische Getränk für den 34-Jährigen vor der Verfolgungsfahrt. Außerdem hatte der Fahrer keine gültige Fahrerlaubnis und sein Wagen war weder zugelassen noch versichert. 

„Das war gerade auf der Autobahn höchstgefährlich, der Flüchtende hat nicht nur die Beamten, sondern auch andere Autofahrer gefährdet", erklärte Markus Eckl von der Polizeiinspektion Regensburg Süd nach dem Einsatz. Neben dem angefahrenen Polizisten wurden noch zwei weitere Beamten bei der Verfolgungsfahrt leicht verletzt. Auch der 34-Jährige selbst zog sich leichte Blessuren zu. Zur Unfallaufnahme wurde die Überleitung der A3 am Autobahnkreuz Regensburg für die Dauer von rund einer Stunde komplett gesperrt. 

Zuletzt spielte sich auch in Hessen eine verrückte Verfolgungsjagd ab. Ein Tankbetrüger konnte erst nach Kilometern geschnappt werden. Sogar über 100 Kilometer hielt ein weiterer Fahrer die Polizei in Atem. Er flüchtete im April von Köln nach Koblenz. Bei der filmreifen Jagd wurden fünf Polizeiautos beschädigt

mag

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