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Trotz 80 Meter Absturz in die Tiefe: Verletzer alarmiert noch selbst seine Retter

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Mit einem Bergtau wurde der Schwerverletze von der Unglücksstelle weggeflogen (Symbolbild).
Mit einem Bergtau wurde der Schwerverletze von der Unglücksstelle weggeflogen (Symbolbild). © pixabay.com/Hans

Über felsiges Gelände stürzte ein Urlauber in die Tiefe. Trotzdem konnte er noch selbst den Notruf wählen.

Reit in Winkl - Schwere Verletzungen im Wirbelsäulen- und Brustbereich erlitt ein Tourist aus Baden Württemberg bei einem Unfall am Steig von der Zwerchenbergalm zum großen Steinbach. Der 57-Jährige war über sehr steiles, grasdurchsetztes Felsgelände rund 100 Meter abgestürzt. 

Zunächst wurde er von der Bergwacht Reit im Winkl erstversorgt, danach kam der Rettungshubschrauber Christoph 14. Der Notarzt linderte seine starken Schmerzen durch einen intravenösen Zugang. Im Anschluss wurde der Schwerverletzte mit einem Bergesack  zusammen mit dem Notarzt an einem 50 Meter langen Tau ausgeflogen.

Erstaunlich: Trotz seiner starken Schmerzen konnte der Mann nach dem Absturz noch selbst über sein Handy den Notruf wählen und dem Einsatzleiter der Bergwacht grob beschreiben, wo er sich befand. So konnte er schnell gefunden und versorgt werden. 

Warum der Pforzheimer auf seiner Tour den Halt verlor, war zunächst unklar.

dpa/mag

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