Videoüberwachung ausgewertet

Reizgas in Würzburger Schnellrestaurant - Ermittler haben Verdacht

Am Mittwoch wurde in Würzburg ein Schnellrestaurant wegen eines beißenden Geruchs geräumt. Die Auswertung der Videoüberwachung ist abgeschlossen und es gibt einen Verdacht.

Würzburg - Die Ursache für den vermutlichen Reizgas-Austritt im Würzburger Hauptbahnhof ist weiterhin unklar. „Die Auswertung der Videoaufnahmen ist abgeschlossen. Es gibt keine Hinweise auf Tat oder Täter“, sagte ein Sprecher der Bundespolizei am Donnerstag. Es liege jedoch der Verdacht nahe, dass es sich um Pfefferspray oder ähnliches gehandelt haben könnte. Die Polizei ermittelt deshalb wegen gefährlicher Körperverletzung gegen unbekannt und sucht nach Zeugen. „Wir hoffen, dass sich ein Kunde meldet, der möglicherweise etwas wahrgenommen hat“, sagte der Bundespolizeisprecher weiter.

Nachdem an einer Schule offenbar vorsätzlich Reizgas versprüht wurde, mussten 350 Schüler und die Lehrer das Gebäude verlassen, wie nordbuzz.de* berichtet.

Am Mittwochabend war ein Schnellrestaurant im Bahnhof wegen eines beißenden Geruchs geräumt und gesperrt worden. Zehn Menschen, darunter Mitarbeiter und Gäste des Restaurants sowie ein Bundespolizist, klagten über Atemwegsreizungen und wurden ärztlich behandelt. Die Feuerwehr fand trotz entsprechender Messungen keine Hinweise auf das mögliche Reizgas.

dpa

*nordbuzz.de ist Teil des bundesweiten Ippen-Digital-Redaktionsnetzwerks.

Rubriklistenbild: © Screenshot twittter/Bay. Bundespolizei

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