Ein Toter und hunderte Verletzte

Rekordzahlen bei Wildunfällen in Bayern

München - Trauriger Rekord: Jeder fünfte Unfall in Bayern ist ein Wildunfall. Tendenz steigend.

Fast jeder fünfte Unfall in Bayern ist inzwischen ein Wildunfall - und die Zahl nimmt weiter zu. Bis Ende September gab es laut Innenministerium bereits 47 257 Wildunfälle mit 406 Verletzten und einem Toten. Minister Joachim Herrmann (CSU) sagte am Freitag, nach dem Anstieg um 14 Prozent im vergangenen Jahr rechne er dieses Jahr mit einer weiteren Steigerung. Die größte Gefahr bestehe im Herbst und im Frühjahr bei Dämmerung - auch außerhalb der Wälder. „Taucht ein Tier auf, sofort hupen, das Fernlicht ausschalten und kontrolliert bremsen. Lieber eine Kollision mit dem Wild in Kauf nehmen, als in den Gegenverkehr ausweichen oder im Straßengraben oder an einem zu Baum landen“, erklärte Herrmann.

Mit dem Jagdverband will das Ministerium jetzt die Ursachen an folgenden besonders gefährdeten Strecken erforschen: - Im Landkreis Erding die B 15 zwischen Dorfen und Angerskirchen sowie die B 388 zwischen Grünbach und Taufkirchen, - im Landkreis Rottal-Inn die Staatsstraße 2112 zwischen Simbach am Inn und Höhe Zimmern sowie die Kreisstraße 25 zwischen Sportplatz Taubenbach und Staudenpoint, - im Landkreis Schweinfurt die B 303 von Forst bis Waldsachsen sowie Staatsstraße 2280 Hoppachshof bis Oberlauringen.

Wildtierunfall: Das passiert beim Aufprall

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dpa

Rubriklistenbild: © picture alliance / dpa

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