Auch Vater in kritischem Zustand

Autos kollidieren frontal: Mutter (35) und drei Kinder sterben - Helfer spricht über Tragödie

Ein Unglück ereignete sich auf der B2 bei Roth. Eine Mutter (35) stirbt noch am Unfallort - ihrer drei Kinder starben später im Krankenhaus.

  • Tragisches Unglück am Sonntagabend im bayerischen Roth. 
  • Auf der B2 krachen zwei Autos frontal ineinander. 
  • Eine Frau und zwei Kinder sterben - auch ihr drittes Kind verstirbt später.

Update vom 9. Januar: Am Sonntag (5. Januar) hat sich auf der B2 bei Roth ein schwerer Unfall ereignet. Eine Mutter starb sofort, ihre drei Kinder später im Krankenhaus. Der Zustand des Vaters ist kritisch. Nun hat sich ein Helfer des Kriseninterventionsteams, das nach dem Unfall vor Ort war, zu dem Einsatz geäußert. 

Gegenüber Nordbayern.de erzählte Jürgen Geißler, dass es eine Alarmierung wegen eines Verkehrsunfalls gab, außerdem war von laufender Reanimation die Rede. „Das hieß für uns, alles, was Beine hat, musste da raus“, erzählt er. Das Kriseninterventionsteam arbeitet mit der Notfallseelsorge zusammen, insgesamt zehn Helfer waren vor Ort. Nach dem Einsatz waren sie noch auf der Rother Polizeiwache bei jungen Polizeibeamten, die als erstes vor Ort waren, erzählt er gegenüber Nordbayern.de weiter. 

Priorität habe für das Team, die Ersthelfer und Zeugen zu betreuen, die das Geschehen hautnah miterlebt haben. „Wir geben psychosoziale Unterstützung. In der Regel fangen die Menschen dann von sich aus an zu erzählen, wie sie mit der Situation klarkommen und wie sie die ganze Sache erlebt haben.“ Wichtig sei vor allem, dass den Leuten klar ist, dass sie mit Menschen reden, die wissen um was es geht. „Jeder von uns kommt aus dem Rettungsdienst und hat solche Reanimationen und Unfallszenarien schon mal live miterlebt“, berichtet er Nordbayern.de. Die Situation selbst könne man zwar nicht ändern, es helfe jedoch sehr, über die Vorfälle zu sprechen. In der kommenden Woche soll es nochmal ein Treffen mit allen beteiligten Rettungskräften geben. Dieses findet auf freiwilliger Basis statt.

Nach schwerem Unfall auf B2: Vierjähriges Kind stirbt im Krankenhaus

Update vom 7. Januar, 17.45 Uhr: Was das vierte Unfallopfer betrifft, gibt es nun traurige Gewissheit. Wie die Polizei nun mitteilte, ist das dritte Kind der Familie ebenfalls verstorben. Die Vierjährige erlag am Dienstagnachmittag (7.1.) im Krankenhaus ihren Verletzungen. 

Der 35-jährige Vater ist laut Polizei „zwischenzeitlich stabil“ - sein Zustand muss aber weiterhin als kritisch eingestuft werden. Die Ursache des Verkehrsunfalls ist derzeit Gegenstand der Ermittlungen. Staatsanwalt und Polizei werden von einem Sachverständigen unterstützt.

Autos kollidieren frontal: Drittes Kind der Familie weiter in Lebensgefahr

Update vom 7. Januar, 11.30 Uhr: Bei einem Verkehrsunfall in Mittelfranken starb eine 35-jährige Mutter. Zwei ihrer drei Kinder starben kurz darauf im Krankenhaus an ihren Verletzungen. Ein drittes Kind (4) der Familie schwebt nach wie vor in Lebensgefahr. Auch der 35-jährige Vater befinde sich noch in einem kritischen Zustand, wie ein Polizeisprecher sagte.

Schwerer Unfall in Mittelfranken: Zwei Kinder im Krankenhaus gestorben

Update vom 6. Januar 2020, 07.02 Uhr: Nach dem schweren Verkehrsunfall bei Georgensgmünd in Mittelfranken sind neben der getöteten Mutter auch zwei der drei lebensgefährlich verletzten Kinder gestorben. Die beiden neun und zwölf Jahre alten Kinder erlagen in der Nacht zum Montag ihren Verletzungen, wie ein Polizeisprecher der Deutschen Presse-Agentur sagte. Ein vier Jahre altes Kind schwebte demnach weiter in Lebensgefahr.

Der Ehemann der 35 Jahre alten Mutter hatte bei dem Unfall auf der Bundesstraße 2 ebenso schwere Verletzungen erlitten wie der 19 Jahre alte Unfallverursacher. Beide schwebten früheren Angaben zufolge aber nicht in Lebensgefahr. Der Transporter des 19-Jährigen war am späten Sonntagnachmittag in Richtung Nürnberg unterwegs gewesen, als er aus ungeklärter Ursache in den Gegenverkehr geriet und in das Familienauto krachte.

Die B2 wurde nach vierstündiger Sperrung in der Nacht wieder für den Verkehr freigegeben.

Erstmeldung vom 5. Januar 2020: 

Autos krachen frontal ineinander: Mutter stirbt bei Zusammenstoß - Drei Kinder in Lebensgefahr 

Roth - Ein tragisches Unglück ereignete sich am späten Sonntagnachmittag gegen 17.30 Uhr bei Georgensgmünd in der Nähe von Roth in Bayern. Wie die Polizei kurz darauf gegenüber der Deutschen-Presse-Agentur bestätigt, krachten zwei Autos aus noch ungeklärter Ursache auf der B2 bei Wernsbach frontal ineinander. Eine Person stirbt noch am Unfallort, mehrere weitere Personen werden bei dem Unfall schwer verletzt. 

Bei dem Todesopfer soll es sich um eine 35-jährige Frau handeln. Ihre drei Kinder werden bei dem Unfall schwer verletzt, sie schweben noch in Lebensgefahr. Sie sollen zwischen vier und zwölf Jahre alt sein. Auch der Familienvater soll bei dem Zusammenstoß schwer verletzt worden sein. Wie ein Polizeisprecher der Deutschen Presse-Agentur erklärte, soll es sich bei dem Unfallverursacher um einen 19-jährigen Mann handeln. Auch er soll bei dem Zusammenstoß schwer verletzt worden sein. 

Frontalkollision auf B2: Eine Todesopfer - Mindestens drei Personen schwer verletzt   

Den Angaben zufolge war der 19-Jährige am späten Sonntagnachmittag auf der Bundesstraße 2 in Richtung Nürnberg unterwegs, als er aus ungeklärter Ursache mit seinem Transporter bei Georgensgmünd in den Gegenverkehr geriet und gegen das Familienauto prallte. Wie nordbayern.de berichtet, soll die 17-jährige Beifahrerin des Unfallverursachers ebenfalls schwer verletzt worden sein. 

Bei dem Einsatz kamen auch zwei Rettungshubschrauber zum Einsatz. Die genaue Unfallursache soll nun ermittelt werden. 

Bei einem anderen Unglück in Südtirol wurde sechs junge Deutsche aus dem Leben gerissen. Ein betrunkener Sportwagen-Fahrer raste in eine Touristengruppe. Ein tragisches Unglück ereignete sich am Sonntagmittag in Österreich. Der Fahrer eines Geländewagens stoppte noch für eine Gruppe Kinder, dann das Unglück. 

Ein 28-jähriger Münchner wurde tot in Kirchberg in Tirol gefunden. Der Urlauber war offenbar auf dem Nachhauseweg zu seiner Unterkunft. Er kam dort nie an. Am Montagabend ereignete sich bei Gangkofen im Landkreis Rottal-Inn ein schwerer Unfall. Ein Audi gelangte auf die Gegenfahrbahn - und krachte in einen VW Polo.

Rubriklistenbild: © News5 

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