Für den Piloten war Meisterschaft damit gelaufen

Luftschiff stürzt mit der Schnauze voran in Schnee

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Abgestürzt: Das Luftschiff von Pilot Jürgen Hütten krachte am Samstag in den Tiefschnee.

Rottach-Egern - Zwischenfall bei der Luftschiffmeisterschaft am Tegernsee: Am Samstag legte ein Pilot mit seinem Zeppelin eine Bruchlandung hin. Für ihn war der Wettbewerb damit gelaufen.

Der Pilot des grauen Thomapyrin-Luftschiff wollte eigentlich nur ein Wettbewerbs-Manöver fahren - landete stattdessen aber im Tiefschnee. Wie die Organisatoren bei der Siegerehrung zur Luftschiffmeisterschaft, die in den vergangenen Tagen am Tegernsee stattgefunden hat, berichteten, absolvierte Jürgen Hütten mit seinem Zeppelin am Sonnenmoos gerade einen Wettbewerb, als es geschah.

Hütten sollte aus der Luft innerhalb eines Rings etwas ablegen, als eine Böe das Luftschiff im Abwärtsflug erwischte. Der Zeppelin sauste daraufhin im 45-Grad-Winkel nach unten, krachte mit der Schnauze voran in den Schnee und blieb stecken.

Dabei zerriss die Hülle des Luftschiffs und die Achse der Kabine wurde beschädigt. Das Team um Pilot Jürgen Hütten machte zwar noch eine Näherei ausfindig, die Schneiderin, die die Hülle hätte reparieren können, hatte allerdings frei. Hütten und seinem Team blieb nicht anderes übrig, als frühzeitig abzureisen.

Veronika Stangl (mit Informationen von Alexandra Korimorth)

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