Teilerfolg für Bund

Schadensersatz nach Regensburger Brücken-Brand

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Am 8- März 2008 brannte diese Brücke nachdem ein Schiff mit dem Brückenträger kollidiert war. Nun fiel ein erstes Urteil im Schadensersatzprozess.

Regensburg - Nach sechs Jahren tut sich was im Schadensersatzprozess um die abgebrannte Regensburger Brücke. Das Amtsgericht hat dem Bund am Donnerstag einen Teilerfolg zugestanden.

Fast sechs Jahre nach dem Brand einer Regensburger Brücke hat der Bund als Eigentümer des Bauwerks einen gerichtlichen Teilerfolg erzielt. Das Amtsgericht Regensburg habe dem Bund einen Schadenersatz von 780 000 Euro zugesprochen, teilte ein Gerichtssprecher am Donnerstag mit. Der Bund hatte 3,6 Millionen Euro gefordert. Im März 2008 war ein Schiff mit einem Brückenträger kollidiert, als es aus einer Schleuse herausfuhr. Dabei wurde eine Gasleitung durchtrennt und ein Feuer brach aus. Die Brücke wurde derart beschädigt, dass sie abgerissen und neu gebaut werden musste. Schiffsführer, Eigner, Eigentümer des Schiffes und der örtliche Gasversorger haften nach dem Urteil gemeinsam für die Summe. Gegen die Entscheidung ist Berufung beim Oberlandesgericht Nürnberg möglich.

dpa

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