Bayern schlafen schlecht

München/Hamburg - Die Bayern leiden laut einer neuen Untersuchung zunehmend an Schlaflosigkeit. In den vergangenen Jahren ist die Zahl der Krankmeldungen wegen Schlafmangels drastisch gestiegen.

Fast jeder zweite Berufstätige in Bayern findet demnach nachts nicht genügend Ruhe, jeder zehnte leidet sogar an hochgradigen Schlafstörungen. Die Zahl der Krankmeldungen wegen Schlafmangels im Freistaat ist zwischen 2005 und 2009 um fast 50 Prozent angestiegen, wie die Krankenkasse DAK in ihrem Gesundheitsreport am Mittwoch mitteilte. “Das sind in Bayern mehr als 600.000 Erwerbstätige, die sich fast täglich übermüdet durch ihren Arbeitsalltag quälen“, sagte DAK-Landeschef Wilfried Erbe. Die Kasse sieht einen Zusammenhang mit der Wirtschaftskrise und zunehmender Belastung im Beruf.

Vierzig Prozent geben an, Stress raube ihnen den Schlaf. “Schlafstörungen sind kein harmloses Lifestyle-Problem“, so Erbe. Chronische Übermüdung erhöhe das Risiko für Herz-Kreislauf- Erkrankungen und Depressionen. Allgemein verzeichnete die DAK einen leichten Anstieg des Krankenstands im Freistaat auf 3 Prozent im Vergleich zum Vorjahr (2,9 Prozent).

dpa

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