Polizeikontrolle bei Kiefersfelden

Gesuchter (34) saß mit falschen Papieren im Zug

Kiefersfelden - Ein Rumäne (34), der wegen fahrlässiger Tötung gesucht wurde, ist im Nachtzug Mailand-München aufgegriffen worden. Seine Papiere machten die Polizei misstrauisch. 

Bei einer Kontrolle im Nachtzug Mailand-München stießen die Schleierfahnder der Polizei am Donnerstag gegen 6 Uhr in Höhe Kiefersfelden auf den Rumänen. Die Polizisten hatten Zweifel an der Echtheit der Dokumente, mit denen sich der 34-Jährige ausweisen wollte. Eine Überprüfung bei den rumänischen Behörden bestätigte den Verdacht: Der Ausweis des 34-Jährigen war gefälscht. 

Es stellte sich heraus, dass der Mann zur Fahndung ausgeschrieben war. Er muss sich in seiner Heimat wegen fahrlässiger Tötung und Fahrens ohne Fahrerlaubnis verantworten. Nach dem derzeitigen Kenntnissstand drohen dem 34-Jährigen 14 Jahre Haft. Jetzt ermittelt die Rosenheimer Kriminalpolizei gegen den Rumänen, der in seine Heimat ausgeliefert werden soll. Zur Klärung der Auslieferungsfrage wird der 34-Jährige einem Richter vorgeführt.

sts

Rubriklistenbild: © picture-alliance/ dpa (Symbolfoto)

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