Schleierfahnder der Polizei nehmen fest

Schleuser transportieren illegal 44 Flüchtlinge

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BRK-Notlager in Piding. Rund 150 Flüchtlinge werden dort derzeit versorgt.

Piding - Schleierfahnder haben am Sonntag und Montag drei Männer festgenommen, die versucht hatten Flüchtlinge illegal nach Deutschland zu schleusen. Das BRK und die Malteser versorgen nun die Asylbewerber.

Die Schleierfahndung der Polizeiinspektion Traunstein hat am Montag und Sonntag drei Männer festgenommen, die versucht hatten, Flüchtlinge illegal nach Deutschland zu schleusen. Insgesamt transportierten die Schleuser 44 Menschen aus unterschiedlichen Ländern.

Nach Angaben der Polizei wollte am frühen Sonntagmorgen ein 34-Jähriger aus Marokko mit einem Pkw acht Menschen aus Syrien und dem Irak nach Deutschland schaffen. Die Beamten kontrollierten das Fahrzeug gegen 3.15 Uhr bei Freilassing. Keiner der Insassen hat einen gültigen Ausweis dabei.

Gegen 5.30 Uhr wurde ein Kleintransporter auf der A8 im Gemeindebereich Piding angehalten. Schließlich befanden sich 27 Menschen im Laderaum des Transporters. Die Polizei nahm den Fahrer, einen 24-jährigen Ukrainer fest.

Und am Montagmorgen gegen 3.45 Uhr griffen die Beamten neun Syrer im Gemeindebereich Gmain auf. Sie waren kurz zuvor aus dem Pkw eines 28-jährigen Marokkaners gestiegen. Nach einer kurzen Verfolgungsfahrt konnte die Polizei den Mann anhalten und festnehmen.

Die drei Schleuser sitzen auf Antrag der Staatsanwaltschaft Traunstein in Untersuchungshaft. Alle Flüchtlinge stellten einen Antrag auf Asyl. Sie werden von Bereitschaften des Bayerischen Roten Kreuzes und der Malteser in Piding versorgt. Dort befinden sich derzeit rund 150 Flüchtlinge.

rat

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