Das SEK schlug um kurz vor 12 Uhr zu

+
Der Tatort im Siebentischwald: Hier kam es zur Schießerei, Kugeln trafen Mathias Vieth dabei in den Hals.

Augsburg- Es ist Donnerstag, kurz vor 12 Uhr mittags. Vorsichtig schleichen sich schwerbewaffnete SEK-Beamten der Münchner Polizei an ein Haus in Friedberg heran.

Fast zeitgleich positioniert sich ein Sondereinsatzkommando in der Augsburger Innenstadt. Dann geht alles blitzschnell: Die Beamten springen an einer Ampel auf ein Auto zu, zerren einen Mann heraus. Handschellen klicken – genauso wie in Friedberg. Auch dort wird ein Mann abgeführt. Keiner der beiden wehrt sich. Wer die zwei sind? Die mutmaßlichen Mörder von Mathias Vieth.

Lesen Sie auch:

So lief der Polizistenmord 1975

Einen Verdächtigen zogen die Beamten aus dem Auto

Polizistenmord wird Fall für "Aktenzeichen XY ... ungelöst"

Polizistenmord: Weitere Gegenstände gefunden

Polizistenmord: Die Jagd nach den Tätern

"Matze, du bist der hellste Stern am Himmel!"

Der spektakuläre Mord an dem 41-jährigen Polizisten im Siebentischwald Ende Oktober – er ist wohl endlich gelöst. Über die festgenommenen Verdächtigen will die Polizei aber noch nicht allzuviel verraten. Fest steht: Die Männer haben schon einiges auf dem Kerbholz, sind der Polizei bekannt. Und: Die Beamten hatten sie schon länger im Auge, warteten auf den perfekten Moment, die Falle zuschnappen zu lasssen. „Sie waren dennoch sehr überrascht, als wir sie festgenommen haben“, erklärte am Donnerstag ein Polizeisprecher gegenüber der tz.

Am Donnerstagabend wurde bekannt, dass einer der beiden festgenommenen Tatverdächtigen nach Medienberichten bereits vor mehr als 30 Jahren einen Beamten erschossen hat. Der Mann habe ebenfalls in Augsburg bei einer Kontrolle einen damals 31 Jahre alten Polizisten erschossen und sei dafür zu lebenslanger Haft verurteilt worden, berichtet die “Augsburger Allgemeine“. Bei den am Donnerstag Festgenommenen handelt es sich nach Darstellung des Blattes um ein Brüderpaar.

Am Donnerstag wurden die Killer von der Polizei immer wieder vernommen. Ob sie die Tat bereits gestanden haben, ist bisher noch nicht bekannt. Aus einer zuverlässigen Quelle erfuhr die tz, dass die Gangster weder links- noch rechtspolitisch aktiv sind. Und: Sie gehören nicht der Russenmafia an, wie in manchen Medien gemutmaßt worden war.

Polizistenmord: Beerdigung in Königsbrunn

Nach dem Polizistenmord ist am Donnerstag Mathias Vieth in Königsbrunn beerdigt.
Nach dem Polizistenmord ist am Donnerstag Mathias Vieth in Königsbrunn beerdigt. © dpa/ap/dapd
Nach dem Polizistenmord ist am Donnerstag Mathias Vieth in Königsbrunn beerdigt.
Nach dem Polizistenmord ist am Donnerstag Mathias Vieth in Königsbrunn beerdigt. © dpa/ap/dapd
Nach dem Polizistenmord ist am Donnerstag Mathias Vieth in Königsbrunn beerdigt.
Nach dem Polizistenmord ist am Donnerstag Mathias Vieth in Königsbrunn beerdigt. © dpa/ap/dapd
Nach dem Polizistenmord ist am Donnerstag Mathias Vieth in Königsbrunn beerdigt.
Nach dem Polizistenmord ist am Donnerstag Mathias Vieth in Königsbrunn beerdigt. © dpa/ap/dapd
Nach dem Polizistenmord ist am Donnerstag Mathias Vieth in Königsbrunn beerdigt.
Nach dem Polizistenmord ist am Donnerstag Mathias Vieth in Königsbrunn beerdigt. © dpa/ap/dapd
Nach dem Polizistenmord ist am Donnerstag Mathias Vieth in Königsbrunn beerdigt.
Nach dem Polizistenmord ist am Donnerstag Mathias Vieth in Königsbrunn beerdigt. © dpa/ap/dapd
Nach dem Polizistenmord ist am Donnerstag Mathias Vieth in Königsbrunn beerdigt.
Nach dem Polizistenmord ist am Donnerstag Mathias Vieth in Königsbrunn beerdigt. © dpa/ap/dapd
Nach dem Polizistenmord ist am Donnerstag Mathias Vieth in Königsbrunn beerdigt.
Nach dem Polizistenmord ist am Donnerstag Mathias Vieth in Königsbrunn beerdigt. © dpa/ap/dapd
Nach dem Polizistenmord ist am Donnerstag Mathias Vieth in Königsbrunn beerdigt.
Nach dem Polizistenmord ist am Donnerstag Mathias Vieth in Königsbrunn beerdigt. © dpa/ap/dapd
Nach dem Polizistenmord ist am Donnerstag Mathias Vieth in Königsbrunn beerdigt.
Nach dem Polizistenmord ist am Donnerstag Mathias Vieth in Königsbrunn beerdigt. © dpa/ap/dapd
Nach dem Polizistenmord ist am Donnerstag Mathias Vieth in Königsbrunn beerdigt.
Nach dem Polizistenmord ist am Donnerstag Mathias Vieth in Königsbrunn beerdigt. © dpa/ap/dapd
Nach dem Polizistenmord ist am Donnerstag Mathias Vieth in Königsbrunn beerdigt.
Nach dem Polizistenmord ist am Donnerstag Mathias Vieth in Königsbrunn beerdigt. © dpa/ap/dapd
Nach dem Polizistenmord ist am Donnerstag Mathias Vieth in Königsbrunn beerdigt.
Nach dem Polizistenmord ist am Donnerstag Mathias Vieth in Königsbrunn beerdigt. © dpa/ap/dapd
Nach dem Polizistenmord ist am Donnerstag Mathias Vieth in Königsbrunn beerdigt.
Nach dem Polizistenmord ist am Donnerstag Mathias Vieth in Königsbrunn beerdigt. © dpa/ap/dapd
Nach dem Polizistenmord ist am Donnerstag Mathias Vieth in Königsbrunn beerdigt.
Nach dem Polizistenmord ist am Donnerstag Mathias Vieth in Königsbrunn beerdigt. © dpa/ap/dapd
Nach dem Polizistenmord ist am Donnerstag Mathias Vieth in Königsbrunn beerdigt.
Nach dem Polizistenmord ist am Donnerstag Mathias Vieth in Königsbrunn beerdigt. © dpa/ap/dapd
Nach dem Polizistenmord ist am Donnerstag Mathias Vieth in Königsbrunn beerdigt.
Nach dem Polizistenmord ist am Donnerstag Mathias Vieth in Königsbrunn beerdigt. © dpa/ap/dapd
Nach dem Polizistenmord ist am Donnerstag Mathias Vieth in Königsbrunn beerdigt.
Nach dem Polizistenmord ist am Donnerstag Mathias Vieth in Königsbrunn beerdigt. © dpa/ap/dapd
Nach dem Polizistenmord ist am Donnerstag Mathias Vieth in Königsbrunn beerdigt.
Nach dem Polizistenmord ist am Donnerstag Mathias Vieth in Königsbrunn beerdigt. © dpa/ap/dapd
Nach dem Polizistenmord ist am Donnerstag Mathias Vieth in Königsbrunn beerdigt.
Nach dem Polizistenmord ist am Donnerstag Mathias Vieth in Königsbrunn beerdigt. © dpa/ap/dapd
Nach dem Polizistenmord ist am Donnerstag Mathias Vieth in Königsbrunn beerdigt.
Nach dem Polizistenmord ist am Donnerstag Mathias Vieth in Königsbrunn beerdigt. © dpa/ap/dapd

Am Freitag sollen die Männer jedenfalls dem Haftrichter vorgeführt werden. Wie die Polizei genau auf diese beiden Kriminellen kam, die aus dem Augsburger Gangster-Milieu stammen? Auch dazu wollen die Beamten noch nichts verraten. Wie die tz erfuhr, sollen die DNA-Spuren am Tatort dabei aber eine wesentliche Rolle gespielt haben. Zur Erinnerung: Die Täter ließen ihr gestohlenes Motorrad zurück, nachdem sie Mathias Vieth in den Hals und den Kopf geschossen hatten.

Zudem fand die Polizei später im Siebentischwald eine Pistole der Marke Tokarev. Und: Es gingen bei der Soko Spickel über 700 Hinweise aus der Bevölkerung ein. War da vielleicht der perfekte Tipp dabei? Ein Tipp gar auf die Herkunft der Waffe, von der die Polizei ein Bild veröffentlichte? Wie auch immer, es ist auch noch unklar, ob irgendjemanden die Belohnung zur Ergreifung zusteht: es geht um 100 000 Euro.

Augsburg trauert um ermordeten Polizisten

Die Polizeiwagen fahren mit Trauerflor. © dapd
"Für einen Menschen, der uns einfach nur beschuetzen wollte" steht auf dem Zettel, der mit einem Blumenstrauß vor dem Polizeipräsidium in Augsburg abgelegt worden ist. © dapd
Zahlreiche Blumen und Kerzen sind vor dem Polizeipräsidium abgelegt worden. © dapd
Vor dem Polizeipräsidium hängen die Flaggen mit Trauerflor. © dapd
"Im Gedenken" - die Augsburger sind noch immer geschockt. © dapd
Ein Kameramann filmt die vor dem Polizeipräsidium abgelegten Blumen. © dapd

Bayerns Ministerpräsident Horst Seehofer lobte am Donnerstag sofort den Fahndungserfolg der Beamten. „Die hohe Leistungsbereitschaft, die Geduld und die Hartnäckigkeit der Ermittler zahlen sich aus“, so Seehofer. Dann fügte er an: „Für den selbstlosen Einsatz und die hoch professionelle Arbeit der Beamten in der Sonderkommission ‚Spickel‘ und der Staatsanwaltschaft sowie für das unermüdliche Engagement der gesamten Bayerischen Polizei möchte ich aus ganzem Herzen danken.“

Für Freitag hat Innenminister Joachim Herrmann eine Pressekonferenz anberaumt – auch Justizministerin Beate Merk wird anwesend sein: „Dann geben wir mehr Details zu der Festnahme bekannt“, so der Minister. Man sei sehr froh, dass es nun ein Ergebnis in diesem schrecklichen Fall gebe.

Das Protokoll der Ermittllungen:

Freitag, 28. Oktober, 2.49 Uhr:

Der Siebentischwald in Augsburg: Der Polizist Mathias Vieth (41) und seine Kollegin (30) beobachten zwei Männer auf einem Motorrad, die sich verdächtig verhalten. Sie wollen die Unbekannten kontrollieren. Diese rasen aber über das Lechwehr davon, direkt in den Wald. Vieth und seine Kollegin folgen ihnen. Auf einem schmalen Waldweg verlieren die Männer eine große, schwarze Tasche. Sie drehen um, um das Gepäck mitzunehmen. Dabei eröffnen die Gangster das Feuer. Eine Kugel trifft Mathias Vieth in den Hals, seine Kollegin erleidet einen Streifschuss. Die Verbrecher fliehen zu Fuß. Um 3.19 Uhr sendet ein Polizist den Funkspruch: „Kollege verstorben.“

In den Morgenstunden durchkämmen über 200 Polizisten das Naherholungsgebiet auf der Suche nach den Mördern von Mathias Vieth. Doch die Verbrecher haben Glück: Dichter Nebel verhindert, dass ein Hubschrauber aufsteigen kann. Aber: Die Polizei hat das Motorrad der Gangster (eine Honda CB 500) und findet eine weggeworfene Pistole. Den ganzen Tag drehen die Beamten in dem Gebiet regelrecht jeden Kieselstein um. Die Soko „Spickel“ wird gegründet – benannt nach dem Namen des Augsburger Stadtbezirks, wo die Tat geschah. Zudem ergeht ein Aufruf an die Bevölkerung: „Wer hat Verdächtige in nasser, dunkler Kleidung gesehen?“ Ein Täter trug zudem schwarze Turnschuhe.

Samstag, 29. Oktober:

Die Polizei gibt Details über die Tasche der Mörder bekannt, da die verletzte Polizistin diese gut beschreiben konnte. Es handelt sich um eine schwarze Stofftasche. Was steckte in ihr? Drogen? Waffen? Jedenfalls war der Inhalt den Tätern so wichtig, dass sie umdrehten und einen Schusswechsel begannen. Weiterhin wird den ganzen Tag der Tatort durchsucht.

Sonntag, 30. Oktober:

Die Polizei versucht anhand der in Ingolstadt gestohlenen Maschine, den Tätern auf die Spur zu kommen. Die Honda mit dem Kennzeichen A–L 307 muss ja irgendwann aufgetankt worden sein. Es werden Videoaufzeichnungen Hunderter Tankstellen in Ober- und Niederbayern sichergestellt.

Montag, 31. Oktober:

Die Soko Spickel wird von 40 auf 50 Beamte vergrößert. Im Siebentischwald durchsuchen Taucher den Eiskanal, vielleicht haben die Täter ja ein Beweisstück versenkt. Doch die Suche bleibt ohne Ergebnis. Gut 200 Hinweise gehen aus der Bevölkerung ein. Die Polizei sagt aber: „Bisher war noch keine heiße Spur dabei.“

Polizistenmord in Augsburg

Mit dieser Honda CB 500 versuchten die Täter zu fliehen © dpa
Ein Motorradfahrer hat in Augsburg einen Polizisten erschossen. Dieser hatte ihn zusammen mit einer Kollegin kontrollieren wollen © dapd
Ein Motorradfahrer hat in Augsburg einen Polizisten erschossen. Dieser hatte ihn zusammen mit einer Kollegin kontrollieren wollen © dpa
Ein Motorradfahrer hat in Augsburg einen Polizisten erschossen. Dieser hatte ihn zusammen mit einer Kollegin kontrollieren wollen. © dapd
Ein Motorradfahrer hat in Augsburg einen Polizisten erschossen. Dieser hatte ihn zusammen mit einer Kollegin kontrollieren wollen. © dapd
Ein Motorradfahrer hat in Augsburg einen Polizisten erschossen. Dieser hatte ihn zusammen mit einer Kollegin kontrollieren wollen. © dapd
Ein Motorradfahrer hat in Augsburg einen Polizisten erschossen. Dieser hatte ihn zusammen mit einer Kollegin kontrollieren wollen. © dpa
Ein Motorradfahrer hat in Augsburg einen Polizisten erschossen. Dieser hatte ihn zusammen mit einer Kollegin kontrollieren wollen. © dpa
Ein Motorradfahrer hat in Augsburg einen Polizisten erschossen. Dieser hatte ihn zusammen mit einer Kollegin kontrollieren wollen. © dpa
Ein Motorradfahrer hat in Augsburg einen Polizisten erschossen. Dieser hatte ihn zusammen mit einer Kollegin kontrollieren wollen. © dpa
Ein Motorradfahrer hat in Augsburg einen Polizisten erschossen. Dieser hatte ihn zusammen mit einer Kollegin kontrollieren wollen. © dpa
Ein Motorradfahrer hat in Augsburg einen Polizisten erschossen. Dieser hatte ihn zusammen mit einer Kollegin kontrollieren wollen. © dapd
Ein Motorradfahrer hat in Augsburg einen Polizisten erschossen. Dieser hatte ihn zusammen mit einer Kollegin kontrollieren wollen. © dapd
Ein Motorradfahrer hat in Augsburg einen Polizisten erschossen. Dieser hatte ihn zusammen mit einer Kollegin kontrollieren wollen. © dapd
Ein Motorradfahrer hat in Augsburg einen Polizisten erschossen. Dieser hatte ihn zusammen mit einer Kollegin kontrollieren wollen. © dapd
Ein Motorradfahrer hat in Augsburg einen Polizisten erschossen. Dieser hatte ihn zusammen mit einer Kollegin kontrollieren wollen. © dapd
Ein Motorradfahrer hat in Augsburg einen Polizisten erschossen. Dieser hatte ihn zusammen mit einer Kollegin kontrollieren wollen. © dapd
Ein Motorradfahrer hat in Augsburg einen Polizisten erschossen. Dieser hatte ihn zusammen mit einer Kollegin kontrollieren wollen. © dapd
Die Polizei durchzucht mit Hundertschaften auf Hochtouren das Gebiet © dapd
Ein Motorradfahrer hat in Augsburg einen Polizisten erschossen. Dieser hatte ihn zusammen mit einer Kollegin kontrollieren wollen. © dapd
Ein Motorradfahrer hat in Augsburg einen Polizisten erschossen. Dieser hatte ihn zusammen mit einer Kollegin kontrollieren wollen. © dapd
Ein Motorradfahrer hat in Augsburg einen Polizisten erschossen. Dieser hatte ihn zusammen mit einer Kollegin kontrollieren wollen. © dapd
Ein Motorradfahrer hat in Augsburg einen Polizisten erschossen. Dieser hatte ihn zusammen mit einer Kollegin kontrollieren wollen. © dapd
Ein Motorradfahrer hat in Augsburg einen Polizisten erschossen. Dieser hatte ihn zusammen mit einer Kollegin kontrollieren wollen. © dapd
Ein Motorradfahrer hat in Augsburg einen Polizisten erschossen. Dieser hatte ihn zusammen mit einer Kollegin kontrollieren wollen. © dapd
Ein Motorradfahrer hat in Augsburg einen Polizisten erschossen. Dieser hatte ihn zusammen mit einer Kollegin kontrollieren wollen. © dapd
Ein Motorradfahrer hat in Augsburg einen Polizisten erschossen. Dieser hatte ihn zusammen mit einer Kollegin kontrollieren wollen. © dapd
Ein Motorradfahrer hat in Augsburg einen Polizisten erschossen. Dieser hatte ihn zusammen mit einer Kollegin kontrollieren wollen. © dapd
Ein Motorradfahrer hat in Augsburg einen Polizisten erschossen. Dieser hatte ihn zusammen mit einer Kollegin kontrollieren wollen. © dapd
Ein Motorradfahrer hat in Augsburg einen Polizisten erschossen. Dieser hatte ihn zusammen mit einer Kollegin kontrollieren wollen. © dapd
Ein Motorradfahrer hat in Augsburg einen Polizisten erschossen. Dieser hatte ihn zusammen mit einer Kollegin kontrollieren wollen. © dapd
Ein Motorradfahrer hat in Augsburg einen Polizisten erschossen. Dieser hatte ihn zusammen mit einer Kollegin kontrollieren wollen. © dapd
Ein Motorradfahrer hat in Augsburg einen Polizisten erschossen. Dieser hatte ihn zusammen mit einer Kollegin kontrollieren wollen. © dapd
Ein Motorradfahrer hat in Augsburg einen Polizisten erschossen. Dieser hatte ihn zusammen mit einer Kollegin kontrollieren wollen. © dapd
Ein Motorradfahrer hat in Augsburg einen Polizisten erschossen. Dieser hatte ihn zusammen mit einer Kollegin kontrollieren wollen. © dapd
Ein Motorradfahrer hat in Augsburg einen Polizisten erschossen. Dieser hatte ihn zusammen mit einer Kollegin kontrollieren wollen. © dapd
Ein Motorradfahrer hat in Augsburg einen Polizisten erschossen. Dieser hatte ihn zusammen mit einer Kollegin kontrollieren wollen. © dapd
Ein Motorradfahrer hat in Augsburg einen Polizisten erschossen. Dieser hatte ihn zusammen mit einer Kollegin kontrollieren wollen. © dapd
Ein Motorradfahrer hat in Augsburg einen Polizisten erschossen. Dieser hatte ihn zusammen mit einer Kollegin kontrollieren wollen. © dapd
Ein Motorradfahrer hat in Augsburg einen Polizisten erschossen. Dieser hatte ihn zusammen mit einer Kollegin kontrollieren wollen. © dpa
Ein Motorradfahrer hat in Augsburg einen Polizisten erschossen. Dieser hatte ihn zusammen mit einer Kollegin kontrollieren wollen © dpa
Ein Motorradfahrer hat in Augsburg einen Polizisten erschossen. Dieser hatte ihn zusammen mit einer Kollegin kontrollieren wollen © dpa
Ein Motorradfahrer hat in Augsburg einen Polizisten erschossen. Dieser hatte ihn zusammen mit einer Kollegin kontrollieren wollen © dpa
Ein Motorradfahrer hat in Augsburg einen Polizisten erschossen. Dieser hatte ihn zusammen mit einer Kollegin kontrollieren wollen © dapd
Ein Motorradfahrer hat in Augsburg einen Polizisten erschossen. Dieser hatte ihn zusammen mit einer Kollegin kontrollieren wollen © dapd
Ein Motorradfahrer hat in Augsburg einen Polizisten erschossen. Dieser hatte ihn zusammen mit einer Kollegin kontrollieren wollen © dapd
Ein Motorradfahrer hat in Augsburg einen Polizisten erschossen. Dieser hatte ihn zusammen mit einer Kollegin kontrollieren wollen © dapd

Dienstag, 1. November:

Zum Gedenken an Mathias Vieth haben die Ausgburger einen Trauermarsch organisiert. Ohne zu sprechen gehen über 200 Menschen zum Tatort, legen Blumen nieder. Am Tatort wird eine 25 Meter hohe Ulme gefällt, in die eine Kugel der Täter eingeschlagen hatte.

Mittwoch, 2. November:

Das Funkprotokoll aus der Mordnacht taucht auf. Es beschreibt detailliert die Verfolgungsjagd. So funkte Vieths Kollegin um 2.49 Uhr an die Zentrale: „Wir verfolgen ein Motorrad.“ Nur vier Minuten später gibt sie eine „Schussabgabe“ zu Protokoll. Um 2.58 Uhr dann: „Kollege verletzt.“

Donnerstag, 3. November:

In Königsbrunn wird Mathias Vieth im Kreise seiner Angehörigen beigesetzt. Seine Frau Sandra und die Söhne Fabian und Valentin legen ein Herz aus roten Rosen auf das Grab. „Du bist der hellste Stern am Himmel“, sagt ein Kollege. Mathias Vieths angeschossene Kollegin ist genesen und nimmt ebenfalls an der Feier teil.

Freitag, 4. November:

Die Polizei gibt nur bekannt: „Es gibt keine weiteren Erkenntnisse.“ Die Staatsregierung ordnet für Montag – an diesem Tag ist die öffentliche Trauerfeier in Augsburg – Trauerbeflaggung in ganz Bayern an.

Ende November / Anfang Dezember:

Es wird still um die Soko Spickel. Im Hintergrund prüfen die Beamten alle Hinweise, die sie zum Polizistenmord erhalten. Noch immer suchen sie nach der heißen Spur.

15. Dezember:

Die Polizei gibt neue Erkenntnisse im Fall des getöteten Polizisten Mathias Vieth bekannt. Neben einer Waffe der Marke Tokarev wurden am Tatort auch eine Flasche Feinmechaniker-Öl sowie ein Wechselschraubenzieher der Marke Felo gefunden. Letzteren benutzten die Täter, um das gestohlene Motorrad der Marke Honda kurzzuschließen. Führen diese Fundstücke zu den Mördern? Auch erhöht die Polizei die Belohnung auf 100 000 Euro für Hinweise, die zu den Tätern führen.

29. Dezember, 12 Uhr:

Die Soko Spickel gibt bekannt: Zwei Tatverdächtige sind festgenommen worden.

30. Dezember, 14 Uhr:

Innenminister Joachim Hermann und Staatsministerin Beate Merk wollen gemeinsam mit den Polizeibeamten Zusammenhänge zu den Festnahmen im Fall Mathias Vieth auf einer Pressekonferenz verkünden.

age/aw

Auch interessant

Meistgelesen

Schock in Gemeinde: Tonnenschwerer Autokran kracht in Grundstück, wo zuvor Kind spielte - „Halbe Stunde vorher ...“
Schock in Gemeinde: Tonnenschwerer Autokran kracht in Grundstück, wo zuvor Kind spielte - „Halbe Stunde vorher ...“
Flut in Bayern: Passau entgeht Katastrophe nur knapp - „Nicht mehr weit weg von 2013“
Flut in Bayern: Passau entgeht Katastrophe nur knapp - „Nicht mehr weit weg von 2013“
Bergunfall: Mann ruft schwer verletzt den Notruf - dann bricht die Verbindung ab - Fall nimmt ein tragisches Ende
Bergunfall: Mann ruft schwer verletzt den Notruf - dann bricht die Verbindung ab - Fall nimmt ein tragisches Ende
Mann wacht in der Nacht wegen Geräusch auf: An seinem BMW beobachtet er Bewegungen - und reagiert genau richtig
Mann wacht in der Nacht wegen Geräusch auf: An seinem BMW beobachtet er Bewegungen - und reagiert genau richtig

Kommentare