Brandschutz nicht eingehalten

Feuer in Schneizlreuth: Ermittlungen gehen weiter

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Nach dem verheerenden Brand in dem Eventhotel in Schneizlreuth ist der Geschäftsführer verhaftet worden.

Schneizlreuth - Die Ermittlungen zur Brandkatastrophe in Schneizlreuth gehen nach der Verhaftung des Geschäftsführer des Gästehauses weiter.

Dem 46-Jährigen wird fahrlässige Tötung und Körperverletzung vorgeworfen. Das Dachgeschoss des denkmalgeschützten Gebäudes hätte laut Justiz nicht für Schlafstätten genutzt werden dürfen - aus Brandschutzgründen.

Großbrand in Schneizlreuth - Bilder

Details zu den weiteren Ermittlungen nannte die Traunsteiner Staatsanwaltschaft am Mittwoch nicht. Bei dem Brand am 23. Mai waren sechs Männer ums Leben gekommen, die im Dachgeschoss geschlafen hatten. Die Ursache des Feuers ist noch nicht eindeutig geklärt - Ermittler hatten einen technischen Defekt nicht ausgeschlossen.

Bei dem Brand in den frühen Morgenstunden des 23. Mai waren sechs Männer ums Leben gekommen. Sie schliefen im Dachgeschoss und wurden von den Flammen überrascht. Laut Staatsanwaltschaft starben sie an Rauchvergiftungen und Verbrennungen. Acht weitere Menschen wurden verletzt. Alle waren Mitarbeiter der Firma Lindner im niederbayerischen Arnstorf.

dpa

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