Polizei stoppt Raser

Mit 100 km/h zum Freitagsgebet

Nürnberg - Mit mehr als 100 Stundenkilometern ist ein Mann durch Nürnberg gerast - und seine Begründung ließ die Verkehrspolizei staunen.

Er sei auf dem Weg zum Freitagsgebet gewesen und habe nicht zu spät kommen wollen. Wie die Polizei am Sonntag mitteilte, muss der 30-Jährige jetzt ein Bußgeld von 280 Euro bezahlen und kassiert vier Punkte in der Flensburger Verkehrssünder-Kartei, weil er die Grenze von 50 km/h deutlich überschritten hatte. Zudem muss er zwei Monate lang zu Fuß zum Freitagsgebet - er muss seinen Führerschein abgeben. Das Freitagsgebet ist eine religiöse Übung im Islam.

dpa

Rubriklistenbild: © picture-alliance/ dpa

Auch interessant

Meistgelesen

Triathletin Julia Viellehner ist gestorben
Triathletin Julia Viellehner ist gestorben
82-Jähriger rast mit 180 über Bundesstraße – der Grund ist skurril
82-Jähriger rast mit 180 über Bundesstraße – der Grund ist skurril
Tote Triathletin: So bewegend nehmen Weggefährten Abschied
Tote Triathletin: So bewegend nehmen Weggefährten Abschied
Tote und Verletzte bei Unfall in Bayern
Tote und Verletzte bei Unfall in Bayern

Kommentare

Liebe Leserinnen und Leser,

wir bitten um Verständnis, dass es im Unterschied zu vielen anderen Artikeln auf unserem Portal unter diesem Artikel keine Kommentarfunktion gibt. Bei einzelnen Themen behält sich die Redaktion vor, die Kommentarmöglichkeiten einzuschränken, um Missbrauch zu vermeiden.

Die Redaktion