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Schubert sieht eine FCI-Chance beim HSV

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André Schubert
André Schubert steht am Spielfeldrand. © Armin Weigel/dpa/Archivbild

Trainer André Schubert lässt sich beim langen Warten auf seinen ersten Sieg mit dem FC Ingolstadt und den Start der nötigen Aufholjagd in der 2. Fußball-Bundesliga nicht entmutigen. Der 50-Jährige traut dem Tabellenletzten als krasser Außenseiter auch am Sonntag (13.30 Uhr) beim großen Hamburger SV eine Überraschung zu. „Es ist auch möglich, beim HSV zu punkten.

Ingolstadt - Wir werden alles versuchen“, sagte Schubert am Freitag. Auch seine Spieler verpackten die vielen Rückschläge gut und arbeiteten engagiert im Training.

Der Respekt vor dem Aufstiegsanwärter, der weiter nach oben klettern will, ist aber schon vorhanden. „Beim HSV kann man auch mal unter die Räder kommen“, sagte Schubert. Beim jüngsten 4:1 gegen Jahn Regensburg hätten die Hanseaten gezeigt, dass sie Tore schießen könnten. „Sie haben hohes Offensivpotenzial.“ Ganz im Gegensatz zum FCI, der in 14 Saisonspielen neun Tore erzielte.

Ein besonderes Gastspiel wird es für den neuen FCI-Geschäftsführer Dietmar Beiersdorfer, der das HSV-Trikot viele Jahre als Profi trug und später in verschiedenen Funktionen als Manager tätig war. „Das wird mich bewegen“, sagte der 58-Jährige zur Rückkehr in das Volksparkstadion. Sein ganzer Fokus gelte aber der Herkulesaufgabe bei den Schanzern. „Ich bin der Überzeugung, dass man immer eine Chance hat, auch wenn man aktuell abgeschlagen ist“, bemerkte Beiersdorfer zur Hoffnung, den Abstieg abwenden zu können. dpa

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