DWD geht auf Alarmstufe Rot: Amtliche Unwetterwarnung vor schwerem Gewitter in Bayern

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Sabotage-Akte auf die Züge dauern an, nun die Eskalation:

Schüsse auf den „Alex“

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Auf den Alex ist geschossen worden.

München - Wahnsinn! Ein Verrückter spielt offenbar mit dem Leben von Zugreisenden.

In den Alex-Zügen, die zwischen München, Lindau, Oberstdorf, Regensburg und Weiden verkehren, kam es in den letzten Wochen wiederholt zu Sabotage-Akten. Während der Fahrt wurden Türen geöffnet. Und nun die Eskalation: Zweimal wurde auf Züge geschossen!

Tobias Richter, der Geschäftsführer der Regentalbahn, die den Alex betreibt, erklärt: „Das war am 2. und 6. Februar in der Nähe von Obertraubling bei Regensburg. Betroffen war der Zug, der um 18.44 Uhr München verlässt. Wir haben neun Einschüsse entdeckt – im Metall und im Glas!“ Jetzt wurde die Bundespolizei eingeschaltet.

Wegen der Sabotage-Akte auf die Türen hatte Richter ursprünglich Mitarbeiter der Deutschen Bahn unter Verdacht. Denn nur die, so seine Schlussfolgerung, verfügen über die notwendigen Spezialschlüssel. Doch aufgrund der Vielzahl der Fälle nimmt er das zurück. Richter: „Da muss ich mich entschuldigen. Wir arbeiten mit der DB gut zusammen.“

Hinter den Taten steckt hochkriminelle Energie. Bereits fünfmal haben Unbekannte während der Fahrt mit Hilfe der Notausstiegs-Überbrückung Türen geöffnet. Richter: „Da wir zunächst nicht wussten, ob ein Defekt vorlag, mussten die Waggons jedes Mal zur Überprüfung in die Werkstatt nach Schwandorf. Dort wurde festgestellt, dass die Wagen in Ordnung sind und Sabotage vorliegt.“

Vor acht Tagen ließen sich der oder die unbekannten Täter bei einem Zug von München nach Kempten eine neue Variante einfallen. Richter: „Während der Fahrt wurden bei mehreren Waggons die Einstiegstüren mit einem Vierkant abgesperrt, so dass nach Türfreigabe an den Bahnhöfen niemand ein- oder aussteigen konnte. Die Zugbegleiter mussten die Türen erst aufsperren.“ Das ist noch nicht alles: Immer wieder beschweren sich Reisende, dass die Heizung ausgefallen ist. Richter dazu: „Unsere Zugbegleiter haben dann festgestellt, dass jemand mit Insiderkenntnis den Schaltschrank geöffnet und die Heizung ausgeschaltet hat.“

Um die Instandhaltung der Züge zu erschweren, klauen die Unbekannten aus den Schaltschränken auch noch die sogenannten Bordbücher. Aus ihnen erfährt die Werkstatt – aber auch die Aufsichtsbehörde Eisenbahnbundesamt – welche Instandhaltungen an einem Wagen gemacht wurden oder noch zu machen sind.

Das alles ist beunruhigend. Aus Sicherheitsgründen schickt Richter jetzt bis zu drei Zugbegleiter in den Alex-Zügen mit und appelliert an die Fahrgäste: „Wenn Sie merken, dass sich jemand an den Türen oder Schaltschränken zu schaffen macht: Bitte informieren Sie unsere Mitarbeiter.“

Freilich liegt es nicht immer an Sabotage, wenn ein Alex mit offenen Türen abfährt: So berichtete Richter selbst von einem Fall, wo ein Zugführer seinem Alex-Lokführer in München den Abfahrtsauftrag erteilt hatte, obwohl sein Schaffner noch – in ein Gespräch vertieft – mit offener Tür am Bahnsteig stand und seinem Zug nur noch hinterher schauen konnte.

Und vielleicht wären die Probleme auch geringer, wenn sich die Betriebsleiter der Regentalbahn mehr um die Arbeit kümmern würden: Carsten M. wurde jetzt gefeuert, weil er sich während der Arbeitszeit mit einer hübschen Schaffnerin zum heißen Liebesspiel zurückgezogen hatte.

Quelle: tz

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