Im Zug überwältigt

Schüsse: Mann aus Bayern will ICE entführen

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Ein Mann aus Bayern schoss im ICE nach Hamburg um sich (Symbolbild).

Nauen - Ein Mann aus Bayern hat laut einem Bericht am Freitagmorgen versucht, einen ICE nach Hamburg zu entführen. Er schoss mit einer Pistole im Zug und wurde von Fahrgästen überwältigt.

Wie die "Bild"-Zeitung berichtet, zog Benjamin S. (23) aus Bayern bei einer Fahrschein-Kontrolle um 5.30 Uhr plötzlich eine Waffe, bedrohte den Kontrolleur, und gab drei Schüsse ab. Weitere 150 Schuss Munition hatte er nach "Bild"-Informationen noch in seiner Tasche.

Offenbar hatte er geplant, den ICE zu entführen und Fahrgäste als Geiseln zu nehmen. Diese wollte er wohl erst freilassen, wenn seine Forderungen erfüllt sind. Laut "Bild" forderte er, dass die Bundesregierung den Staat Palästina anerkennt. Zudem wollte er 2,5 Millionen Euro in bar.

Doch nach den Schüssen stürzten sich zwei mutige Fahrgäste auf den 23-Jährigen und überwältigten ihn. Später stellte sich heraus, dass es sich bei der Waffe um eine Schreckschusspistole (9 Millimeter, Marke "Duma") handelte. Wie die "Bild" berichtet, ereigneten sich die dramatischen Szenen bei Nauen im Havelland. Dort wurde der Zug auch angehalten und der 23-Jährige in Gewahrsam genommen.

Verletzt wurde bei dem Vorfall niemand. Die Staatsanwaltschaft in Potsdam übernahm die weiteren Ermittlungen.

fro

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