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Schüsse in Nordbayern: 20-Jähriger gibt schräge Erklärung - Polizei steht noch vor Rätsel

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Von: Lisa Fischer

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Hände laden eine Schreckschusspistole „Walther P22“ mit einem Magazin.
In der Schweinfurter Innenstadt wurden Schüsse aus einer Schreckschusswaffe abgegeben. (Symbolfoto) © picture alliance/Oliver Killig/dpa

Mehrere Menschen hatten am Dienstag in Schweinfurt Schüsse gehört. Die Polizei konnte einen 20-Jährigen ausfindig machen. Seine Begründung lässt die Beamten zweifeln.

Schweinfurt - Ein 20-Jähriger hat am Dienstagnachmittag einen größeren Polizeieinsatz verursacht. Wie die Polizei Unterfranken mitteilte, meldeten mehrere Personen gegen 16.10 Uhr aus dem Stadtgebiet Schweinfurts Schüsse. Laut dem Online-Portal inFranken.de waren die Schüsse in der Schweinfurter Landwehrstraße zu hören.

Schüsse in Schweinfurt: 20-jähriger Schütze nennt kuriose Begründung - „versehentlich gelöst“

Dort traf die Polizei einen 20-Jährigen an, der sich als vermeintlicher Schütze zu erkennen gab, berichtet inFranken.de. Er behauptete, die Schüsse hätten sich bei der Reinigung seiner Schreckschusswaffe in der Wohnung versehentlich gelöst. Die Schreckschusswaffe sei eine „erlaubnisfreie Schusswaffe“, teilt die Polizei Unterfranken in ihrer Pressemeldung zu dem Einsatz mit.

Schüsse in Schweinfurt: Polizei durchsucht Wohnung und stellt Waffe sicher

Die Beamten schenkten der Geschichte allerdings keinen Glauben und durchsuchten die Wohnung des 20-Jährigen. Auf dem Balkon des Mannes fanden sie mehrere Kartuschen. Die Polizei Unterfranken erklärt in ihrer Mitteilung, das Ergebnis der Überprüfung der Wohnung sei nicht mit den Meldungen aus der Bevölkerung in Einklang zu bringen. Deshalb werde nun ein Verfahren gegen den jungen Mann eröffnet. Die Ermittlungen sollen klären, was sich genau ereignet hat. Die Waffe und weitere Munition wurden beschlagnahmt.

Im fränkischen Bamberg musste die Polizei hingegen zu einem Einsatz in einem Hotel anrücken.

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