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Schulstart am Montag: Noch eine Woche Testpflicht

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„Heute Abitur“ steht auf einer Tafel im Klassenzimmer eines Gymnasiums. © Sina Schuldt/dpa/Symbolbild

Letzte Vorbereitungen für die Abiturprüfungen, Vorfreude auf gemeinsame Reisen mit Schulfreunden - und nur noch eine Woche standardmäßig Corona-Testnachweise: Am Montag geht in Bayern die Schule nach den Osterferien wieder los.

München - Die meisten Schülerinnen und Schüler dürfte freuen, dass dann mehrtägige Klassenfahrten wieder erlaubt sind. Viele von ihnen hatten aber wohl in den vergangenen Tagen im Urlaub oder anderswo viele Kontakte. Bayern hält daher noch eine Woche an den bisherigen Regelungen zu Corona-Tests fest und lässt sie erst dann auslaufen, wie Kultus- und Gesundheitsministerium mitteilten.

Nach Schulferien gab es demnach zuletzt erfahrungsgemäß deutlich höhere Infektionszahlen als vorher. Am Montag nach den Weihnachtsferien etwa betrug laut Kultusministerium an Grund- und Förderschulen die Positivrate 3,1 Prozent bei PCR-Pooltests - ein höherer Anteil als am Montag vor Weihnachten (1,7 Prozent).

Zum 1. Mai laufen die Regelungen zu den generellen, anlasslosen Tests für Schüler und die 3G-Regelung für Lehrkräfte und andere an Schulen tätige Menschen dann aus.

Die Präsidentin des Bayerischen Lehrer- und Lehrerinnenverbands (BLLV) Simone Fleischmann sagte, die Corona-Pandemie löse immer noch Unsicherheiten und Ängste bei Schülern, Eltern und Lehrern aus. „Wenn jetzt auch noch die Testpflicht fällt, werden all diese Sorgen nicht kleiner“, sagte sie. „Freilich ist Unterricht ohne Maske und Schule, ohne Testmanagement der Wunsch von uns allen.“ Man werde aber weiterhin kritisch sein.

Herausgefordert werden die Lehrkräfte laut Fleischmann auch von den vielen neuen Schülern aus der Ukraine sowie vom Lehrermangel. „So schwierig, wie es jetzt ist, war es noch nie“, sagte sie.

Neu ist nach den Osterferien auch, dass ab Montag wieder mehrtägige Klassenfahrten erlaubt sind. Am Mittwoch beginnen außerdem für rund 35 000 bayerische Schülerinnen und Schüler die Abiturprüfungen. dpa

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