Sattelzug rast über Leitplanke: Fahrer stirbt

Weilheim - In Tankenrain bei Weilheim ist am Dienstagvormittag ein schwerer Unfall passiert. Ein Sattelzug ist von der Fahrbahn abgekommen, der Fahrer ist gestorben.

Weilheim: Schwerlaster rast über Leitplanke 

Weilheim: Schwerlaster rast über Leitplanke © Emanuel Gronau
Weilheim: Schwerlaster rast über Leitplanke © Emanuel Gronau
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Alle ärztlichen Bemühungen halfen nicht mehr: Noch an der Unfallstelle starb gestern Vormittag ein aus dem Landkreis Augsburg stammender 49 Jahre alter Fahrer eines Sattelzugs, der in Tankenrain von der Straße abkam, die Leitplanke und den Radweg überfuhr und in die angrenzende Wiese stürzte. Der Unfall hatte Auswirkungen bis nach Weilheim, da die Staatsstraße nach Wessobrunn bis in die Abendstunden gesperrt war. Der Verkehr wurde über Peißenberg umgeleitet.

Es war kurz nach 10 Uhr an diesem ersten Werktag nach Weihnachten, als der mit Lebensmitteln beladene Lastzug von Wessobrunn nach Weilheim unterwegs war. Am Beginn der scharfen Linkskurve in Tankenrain kam er laut Polizei-Sprecher Michael Bayerlein „aus bislang nicht bekannten Gründen“ von der Fahrbahn ab. Der Laster stürzte nach rechts und blieb in der Wiese auf der Beifahrerseite liegen. Der Fahrer, der laut Bayerlein nicht angegurtet war, wurde mit einem Arm unter dem Führerhaus eingeklemmt.

Damit der 49-Jährige überhaupt geborgen werden konnte, musste die Weilheimer Feuerwehr, die wenige Minuten später mit 24 Einsatzkräften am Unfallort eintraf, das Führerhaus mit Hebekissen anlupfen. Das Leben des 49-Jährigen konnte wegen der schweren Verletzungen jedoch nicht mehr gerettet werden. Der Rettungshubschrauber aus der Unfallklink Murnau hob schließlich unverrichteter Dinge wieder ab.

Da bei dem Unfall der Dieseltank des Sattelzugs platzte, musste die Feuerwehr nach Worten ihres stellvertretenden Kommandanten Markus Deutschenbaur zudem den ausgelaufenen Treibstoff binden und den restlichen aus dem Tank abpumpen. Erst gegen 13 Uhr war ihr anstrengender Einsatz zu Ende.

Die Bergung des Lastwagens gestaltete sich schwierig und zeitaufwändig. Zum Umladen der Lebensmittel wurden auch Mitglieder des technischen Hilfswerks (THW) gerufen. Das Fahrzeug selbst wurde von einem Spezialkran aus der Wiese gehoben. Der Sachschaden an dem Sattelzug bewegt sich nach ersten Schätzungen der Polizei um die 100 000 Euro. An der Leitplanke und einer Straßenlaterne beläuft sich der Schaden auf 3000 Euro

Die Straßemeisterei richtete mit der Feuerwehr eine weiträumige Umleitung ein. Da neben der Bergung auch die Reinigung der Straßen erforderlich war, dauerte diese bis in den Abend.

Um die Unfallursache klären zu können, ordnete die Staatsanwaltschaft ein Gutachten an. Für dieses war auch ein Polizeihubschrauber im Einsatz, von dem aus die Unfallstelle von oben aufgenommen wurde.

Brigitte Gretschmann

Rubriklistenbild: © Gronau

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