Aus Tierliebe

Für seine Ziegen geht Ingo in Haft

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Das Ehepaar Christine und Ingo Sigl mit einigen der 14 Zwergziegen: Ihr Vorschlag, ihre Tiere mit einem Halsband zu markieren, wurde abgelehnt.

Grainau - Christine und Ingo Sigl aus Grainau sind große Tierfreunde. Deswegen besitzt das Paar auch hobbymäßig 14 Zwergziegen. Die sollen nach Behördenwillen mit Ohrmarken versehen werden. Doch Ingo Sigl weigert sich, er will die Tiere vor unnötigem  Leid bewahren:

„Wir lieben unsere Tiere“, sagte der 44-Jährige dem Garmisch-Partenkirchner Tagblatt. Deswegen ist er bereit, für die 14 Ziegen in eine Zelle zu ziehen … Und das kam so: Das Landratsamt brummte ihm wegen der Verweigerungshaltung ein Bußgeld über 273 Euro auf. Weil Sigl dies nicht zahlte, wurde er vom Amtsgericht zu einer fünftägigen Erzwingungshaft verurteilt. Dies wurde vom Landgericht München II bestätigt. 

Nun wartet der Mann, dass er von der Polizei zur heimischen JVA gebracht wird - dem umgangssprachlichen „Café Loisach“. Mit der Haft ist die Buße nicht abgegolten: Sigl, der u.a. den Vorschlag gemacht hatte, die Tiere könnten ein Halsband mit den Marken tragen, muss die 273 Euro weiter zahlen. 

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