Ex-Freund ruft Polizei

SEK-Einsatz nach Notruf per Whatsapp

München - Mehrere WhatsApp-Nachrichten haben am Freitagnachmittag einen Großeinsatz der Polizei in Füssen ausgelöst.

Gegen 18.30 Uhr meldete sich ein Mann bei der Polizei und berichtete, dass seine Ex-Freundin Nachrichten geschickt habe, wonach ihr neuer Freund sie bedrohe, mit Schusswaffen hantiere und sie in seiner Wohnung festhalte.

Da sich die Frau mit ihrem dreijährigen Kind und dem neuen Freund, einem 30-Jährigen, in einer Wohnung befand, beschloss die Polizei, mit dem SEK einzugreifen. Gegen 2 Uhr nachts überraschten Beamte den 30-Jährigen, der bereits wegen Körperverletzung aktenkundig ist, in der Wohnung. Er wurde festgenommen. Die 24-Jährige wurde mit ihrem Kind ärztlich betreut.

Bei der Wohnungsdurchsuchung fanden die Polizisten zwar Waffen, jedoch handelte es sich dabei um Spielzeugpistolen. Weitere Ermittlungen ergaben, dass es keine konkrete Bedrohungslage gab. Vielmehr hatten unüberlegte Aussagen des 30-Jährigen zu den Nachrichten der Frau geführt. Kurz darauf kam der Mann wieder zu seiner Freundin nach Hause.

tz

Rubriklistenbild: © picture alliance

auch interessant

Meistgelesen

Keine Rettungsgasse: Feuerwehrlern platzt der Kragen
Keine Rettungsgasse: Feuerwehrlern platzt der Kragen
In München und dem westlichen Oberbayern: Warnung vor Glatteis
In München und dem westlichen Oberbayern: Warnung vor Glatteis
Bis minus 17 Grad: So eisig wird es diese Woche in Bayern
Bis minus 17 Grad: So eisig wird es diese Woche in Bayern
Meridian lässt Unglückszüge von Bad Aibling nachbauen
Meridian lässt Unglückszüge von Bad Aibling nachbauen

Kommentare