Aus Protest

SEK holt Asylbewerber vom Dach

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Der Asylbewerber drohte, sich vom Dach einer Containerwohnanlage zu stürzen. SEK-Beamte stiegen zu ihm hoch und brachten ihn schließlich dazu, in ein Sprungtuch der Feuerwehr zu springen.

Grafing - In Grafing ereignen sich dramatische Stunden: Ein Asylbewerber wollte sich vom Dach eines Gymnasiums stürzen - und zwar aus Protest. Er drohte auch mit weiteren Folgen.

Dramatische Stunden in Grafing: Ein Asylbewerber aus Sierra Leone hatte gedroht, sich vom Dach einer Containerwohnanlage in der Nähe des Grafinger Gymnasiums zu stürzen. Der Mann war am Vormittag aus Protest gegen die Umsiedlung der Flüchtlinge auf das provisorische Gebäude geklettert. Er weigerte sich über Stunden, seinen Standort zu verlassen. Er gab an, ein Messer dabei zu haben, und drohte damit, sich etwas anzutun, sollte man versuchen, ihn vom Dach zu holen. Später rückte eine Spezialeinheit der Polizei an und stieg zu dem Asylbewerber aufs Dach. Die Beamten brachten den Mann dazu, in ein Sprungtuch der Feuerwehr zu springen. Er bliebt unverletzt.

Die Unterkünfte an der Grafinger Schule werden derzeit ebenso geräumt wie andere Hallen im Landkreis. Die Asylbewerber werden in eine Traglufthalle nach Pliening verlegt.

tz

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