Beeindruckende Zahlen

Das waren 2016 Bayerns größte Stau-Fallen 

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Rot heißt Stau - hier mussten Autofahrer Geduld aufbringen.

München - Wer 2016 auf Bayerns Straßen unterwegs war, hatte gute Chancen, in einem Stau zu landen. Wir erklären, wo im vergangenen Jahr die größten Stau-Fallen waren.

Über siebenmal um den Äquator herum oder insgesamt acht Jahre lang einfach nur still stehen. Mit der ersten Zahl lässt sich die Gesamtlänge der Autobahnstaus in Bayern im Jahr 2016 beschreiben, mit der zweiten die gesamte Dauer dieser Staus. Dies geht aus der Staubilanz des ADAC hervor. 

Im Detail: Fast 70.000 Stunden sind Autofahrer herumgestanden, die Staus hatten eine Gesamtlänge von 293.718 Kilometern. „Im Vergleich zum Vorjahr entspricht dies einer Steigerung um 28 Prozent – plus 15.475 – bei den Stunden und um 21 Prozent – plus 50.017 – bei den Staukilometern“, sagt ADAC-Sprecher Rudolf Vogler. Insgesamt regis­trierte der Automobilclub im Freistaat 126.454 Störungsmeldungen, durchschnittlich 346 pro Tag.

Und das sind Bayerns Staufallen auf den Autobahnen: Am schlimmsten war es – weit weg von Oberbayern – auf der A3 in Unterfranken. Zwischen Rottendorf und Weibersbrunn hieß es mehr Stop als Go, wegen einer 60 Kilometer langen Baustelle. Doch auch ohne dieses Horrorteilstück wäre es gut gewesen, die A3 von Aschaffenburg nach Passau möglichst zu meiden. Hier wurde eine gesamte Staudauer von 17.759 Stunden und 75.647 Kilometern erreicht, also ein Viertel aller Autobahnstaus in Bayern! Ein Grund waren dabei auch die Grenzkontrollen am Übergang Passau/Suben.

Platz zwei aller Staufallen ist natürlich ein guter Bekannter – die A9 von München nach Nürnberg mit 10.379 Staustunden auf noch 55.188 Kilometern Länge. „Hauptverursacher auf dieser Route war die über 18 Kilometer lange Baustelle zwischen den Anschlussstellen Langenbruck und Allershausen“, so Vogler vom ADAC. Diese Baustelle ist nun geschafft. Auf Platz drei liegt die A8 München–Salzburg mit 8127 Stunden und 36.681 Kilometern. Dort wurde am 21. August 2016 auch die längste Wartezeit an der Grenze registriert. Am Übergang Walserberg mussten Autofahrer zwei Stunden lang warten. 

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