Soldaten stürzen 40 Meter ab

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Das Kettenfahrzeug nach dem Unfall.

Bad Reichenhall - Ein Reichenhaller Gebirgsjäger, der sich während des Winterbiwaks die Schulter ausrenkte, löste im März 2009 eine Bergungsaktion aus. Die Folgen:

 Zwei Sanis und sechs weitere Soldaten fuhren mit dem Kettenfahrzeug vom Typ "Hägglund" zur Unfallstelle. Die Talfahrt endete jäh: Der Hägglund stürzte ab. Dabei wurden fünf Kameraden, darunter der Fahrer, leicht verletzt. Zwei Sanis erlitten aber Wirbelbrüche.

Der Fahrer, ein Oberfeldwebel – erhielt wegen fahrlässiger Körperverletzung einen Strafbefehl über 3 200 Euro. Das Amtsgericht und das Landgericht Traunstein sprachen ihn frei. Das Oberlandesgericht München hat nun den Freispruch bestätigt. Der Angeklagte hatte stets beteuert, er habe sich nichts vorzuwerfen. Die wichtigsten Argumente für den Freispruch: Der 30-Jährige brachte für das Führen des Kettenfahrzeugs wegen zu geringer Fahrpraxis und fehlender Wintererfahrung keine optimalen Voraussetzungen mit. Und: Niemand war angegurtet.

kd.

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