Sperrung zwischen Straubing und Deggendorf

Unfall legt Donauschifffahrt lahm

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Hier ging am Montag nichts mehr: Der Deggendorfer Hafen war Endstation für Schiffe in Richtung Straubing.

Nach einem Unfall mit einem Güterschiff musste der Schiffsverkehr auf der Donau in Niederbayern gesperrt werden. Zwischen Straubing und Deggendorf ging nichts mehr.

Ein mit 1600 Tonnen Baustahl beladenes Gütermotorschiff war am frühen Morgen auf der Fahrt Richtung Österreich bei Parkstetten auf eine Kiesbank am linken Ufer geraten. Ursache war nach Polizeiangaben ein Defekt an der Ruderanlage. Wegen der starken Strömung stellte sich das Frachtschiff quer.

Am frühen Nachmittag kam das Schiff ohne fremde Hilfe wieder frei. Nach etwa einem Kilometer Fahrt musste es aber notankern und wurde von Fachleuten auf Schäden hin untersucht.

Die Sperre für die Schifffahrt wurde noch aufrecht erhalten. Denn das Fahrwasser sollte noch auf mögliche Veränderungen infolge der Havarie untersucht werden.

Nachdem die Vermessung der Fahrrinne durch das Wasser- und Schifffahrtsamt keine Veränderungen ergab, wurde die Schifffahrt am Nachmittag wieder freigegeben.

dpa

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