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Riesenspinne in bayerischem Supermarkt entdeckt – „Wäre sofort weggezogen“

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Von: Tanja Kipke

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Versteckt in einer Bananenbox: Eine Riesenkrabbenspinne sorgte für Aufsehen in Wertingen.
Versteckt in einer Bananenbox: Eine Riesenkrabbenspinne sorgte für Aufsehen in Wertingen. © Feuerwehr Wertingen

Eine Supermarkt-Mitarbeiterin entdeckte eine große Spinne in einer Box Bio-Bananen. Die Feuerwehr rückte an. Das Tier wurde mittlerweile untersucht.

Wertingen – Den Einsatz werden die Kollegen von der Feuerwehr in Wertingen (Landkreis Dillingen an der Donau) wohl nicht so schnell vergessen. Am Samstag (19. November) entdeckte die Mitarbeiterin eines Supermarkts beim Auspacken von Bananen eine riesige Spinne. Das Tier befand sich innerhalb der Folienverpackung der Bio-Bananen. Die Frau reagierte umgehend, verschloss die Box wieder und alarmierte die Polizei.

Giftige Bananenspinne in Bayern entdeckt? Feuerwehr bringt Tier zu Reptilienfarm

Die Einsatzkräfte brachten die Spinne samt Box zur Reptilienfarm nach Bobingen. Dort wurde sie herausgehoben und in eine Plastikbox gesetzt. Sie wird nun ein neues zu Hause bekommen, wie die Feuerwehr auf Facebook mitteilt. „Eine Gefahr für die Konsumenten bestand nicht.“ Die Einsatzkräfte sowie auch der Leiter der Reptilienfarm, Andreas Bandorf, gingen zuerst von einer giftigen Bananenspinne aus.

Zwei Tage nach dem Einsatz untersuchte Bandorf die Riesenspinne unter einem Mikroskop, wie die Augsburger Allgemeine berichtet. Jetzt ist klar: Es handelt sich bei dem Tier um eine Riesenkrabbenspinne. Sie ist im Vergleich zur Bananenspinne weitgehend ungefährlich für den Menschen. „Sie schaut ganz gut aus. Weil sie mit Biobananen kam, hat sie wohl kein Gift abbekommen“, erzählt Bondorf der Zeitung. Sie bekommt einen Platz in einem Terrarium, vielleicht hängt er sogar künstliche Bananen rein. Etwa zweimal im Jahr werden bei ihm solche Spinnen abgegeben.

Video: Wie wahrscheinlich sind Bananenspinnen im Supermarkt?

Nutzer auf Facebook ekeln sich vor der Riesenspinne: „Boah gruselig. Wäre sofort weggezogen“

Die Fotos der Feuerwehr lösen bei den Nutzern auf Facebook gemischte Reaktionen aus. „Boa gruselig. Wäre sofort weggezogen“, kommentiert eine Frau den Beitrag. „Oh Jessas“ und „Pfui“ ist ebenfalls zu lesen. Eine weitere Nutzerin merkt an, dass man daran wenigstens erkennen könne, dass es sich um Bio-Bananen handele.

Erst eine Woche zuvor kam es im Landkreis Schweinfurt zu einem ähnlichen Fall. In einem Rewe-Supermarkt war ein Spinnennetz bei Bananen gefunden worden, die Feuerwehr evakuierte den Laden. Auch in Miesbach entpuppte sich eine Spinne in einer Bananenbox nicht als das giftige Exemplar aus Südamerika, sondern als ganz normale Hausspinne. (tkip)

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