Spitzinggebiet: Lawinenabgang an der Brecherspitz

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Weil es unklar war, ob Personen verschüttet wurden, waren Bergwachtler, Suchhunde und ein Heli im Einsatz.
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Weil es unklar war, ob Personen verschüttet wurden, waren Bergwachtler, Suchhunde und ein Heli im Einsatz.

Schliersee - Lawinenabgang am Spitzinggebiet: Am Samstagmittag ging eine relativ große Lawine bei der Ankelalm ab, zunächst war unklar, ob sich Personen in dem Gebiet aufgehalten hatten, deshalb wurde mit Hunden und Heli nach möglichen Verschütteten gesucht.

Laut ersten Meldungen, löste sich die Lawine auf etwa 1300 Meter nahe der Ankelalm. Die Alm liegt in einem Kessel südlich der 1682 Meter hohen Brecherspitz im Spitzinggebiet und ist von Neuhaus aus zu Fuß erreichbar.Ein Skitourengeher beobachtete den Lawinenabgang, konnte aber nicht sagen, ob sich Personen in dem Gebiet aufgehalten hatten.

Weil Skispuren in den Lawinenkegel hineinführten, von denen allerdings nicht sicher war, ob sie frisch waren, setzte sich die Rettungskette in Gang: Mehrere Bergwachtbereitschaften, auch aus dem Landkreis Rosenheim, machten sich auf den Weg zum Einsatzgebiet. Der RTH "Christoph 1" aus München und eine Edelweißmaschine der Polizei flogen Personal und mehrere Lawinenhunde nach oben. Für die Kraftstoffversorgung der Hubschrauber wurde auch der Tankanhänger der Bergwacht Brannenburg alarmiert. Die Einsatzleitung arbeitete erst vom Spitzingsee/Stümpfling aus und wurde dann an die Bergwachtstation Schliersee verlagert, wo an der Seewiese auch die Hubschrauber landen konnten.

Nach rund zweistündigem Einsatz und letztlich erfolgloser Suche wurde die Aktion beendet und die Suchtrupps wieder ins Tal geflogen.

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