Woher der Brauch kommt

St. Martin: Kinder lassen es leuchten

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An St. Martin leuchtet es.

München - Mit Laternenumzügen erinnern die Kinder an den Namenstag an St. Martin, der am Dienstag, 11. November, ist.

Durch seine Solidarität mit den Armen und Schwachen gelte der Bischof von Tours bis heute als Vorbild, erklärte das Erzbischöfliche Ordinariat in München.

Martin diente als römischer Soldat, ließ sich dann im französischen Poitiers nieder und wurde um 372 zum Bischof geweiht. Der Martinitag am 11. November gilt als Todestag des Mannes, der nach unterschiedlichen Quellen zwischen 397 und 399 gestorben sein soll. Berühmt ist vor allem die Legende, wonach Martin an einem Bettler vorbeiritt, seinen Mantel mit dem Schwert teilte und dem armen Mann die eine Hälfte reichte. So soll er den Armen vor dem Erfrieren gerettet haben. In der darauffolgenden Nacht hatte Martin der Legende nach eine Vision: Ihm erschien Christus.

Vielerorts wird die Szene des Teilens nachgespielt, bei den Prozession tragen die Kinder ihre selbstgebastelten Laternen. Doch immer öfter findet anstatt des Martinsumzugs das Luciafest im Dezember statt, oder es gibt gleich ein Halloween-Fest.

tz

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