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Streiks in Milchwirtschaft - auch bei Nestlé

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Biessenhofen - Sechs Prozent mehr Geld fordert die Gewerkschaft NGG für die Beschäftigten der bayerischen Milchwirtschaft. In einem Nestlé-Werk im Kreis Ostallgäu starteten deshalb erste Warnstreiks.

Vor der zweiten Runde der Tarifverhandlungen in der bayerischen Milchwirtschaft haben erste Warnstreiks begonnen. Am Montagmorgen starteten die Aktionen ab 3.30 Uhr im Nestlé-Werk in Biessenhofen (Landkreis Ostallgäu), wie ein Verhandlungsführer der Gewerkschaft NGG mitteilte. „Wir haben 100 Prozent Streikbeteiligung“, sagte der Sprecher. Später solle die Arbeit auch im Edelweiss-Werk in Kempten zeitweise ruhen.

Die NGG fordert für die mehr als 14 000 Beschäftigten der Branche sechs Prozent mehr Geld. Die ersten Tarifgespräche waren Ende September ergebnislos vertagt worden, die nächste Verhandlung ist für diesen Donnerstag (10. Oktober) geplant.

dpa

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