Nach Ende der Eintragungsfrist

Studiengebühren: Zahlen werden veröffentlicht

+
Am Mittwoch kam es zu langen Schlangen

München - Nach dem Ende der Eintragungsfrist am Mittwochabend soll heute (Donnerstag) das offizielle Ergebnis des Volksbegehrens gegen die Studiengebühren in Bayern feststehen.

Die Zahlen werden vom Statistischen Landesamt veröffentlicht. Bereits am Mittwoch hatte sich abgezeichnet, dass das Volksbegehren erfolgreich ist. Denn vielerorts hatten sich bereits deutlich vor Ende der Frist mehr als die nötigen zehn Prozent der Wahlberechtigten in die Unterschriftenlisten eingetragen.

In München trugen sich bis Mittwochabend nach den vorläufigen Endergebnissen 11,99 Prozent der Wahlberechtigten in die Listen ein, in Nürnberg 14,5 Prozent. In Würzburg waren es sogar 18,81 Prozent.

Wenn die Zehn-Prozent-Hürde bayernweit übersprungen wurde, ist der Weg frei für einen Volksentscheid im Sommer oder Herbst. Theoretisch könnte der Landtag die Gebühren zwar jetzt noch von sich aus abschaffen. Doch danach sieht es nicht aus: Zwar will inzwischen auch die CSU die Studiengebühren abschaffen, der kleine Koalitionspartner FDP lehnt das allerdings weiterhin strikt ab.

dpa

Volksbegehren: Riesenschlangen in München

Am letzten Eintragungstag für das Volksbegehren gegen Studiengebühren in Bayern kam es zu langen Schlangen. Diese Bilder entstanden in München am Rathaus © dpa
Am letzten Eintragungstag für das Volksbegehren gegen Studiengebühren in Bayern kam es zu langen Schlangen. Diese Bilder entstanden in München am Rathaus © dpa
Am letzten Eintragungstag für das Volksbegehren gegen Studiengebühren in Bayern kam es zu langen Schlangen. Diese Bilder entstanden in München am Rathaus © dpa
Am letzten Eintragungstag für das Volksbegehren gegen Studiengebühren in Bayern kam es zu langen Schlangen. Diese Bilder entstanden in München am Rathaus © dpa

Auch interessant

Meistgelesen

TV-Sensation bei „Dahoam is Dahoam“: Mega-Star mit Gastrolle in BR-Kult-Serie
TV-Sensation bei „Dahoam is Dahoam“: Mega-Star mit Gastrolle in BR-Kult-Serie
Mann soll Mädchen (15) vor 40 Jahren ermordet haben: Nach Hammer-Wende - so geht es weiter
Mann soll Mädchen (15) vor 40 Jahren ermordet haben: Nach Hammer-Wende - so geht es weiter
Zugunglück in Aichach 2018: Sohn eines Opfers will „Tod der Mutter einen Sinn“ geben
Zugunglück in Aichach 2018: Sohn eines Opfers will „Tod der Mutter einen Sinn“ geben
Mann sagt, dass er etwas Gefährliches bei sich hat - dann sehen Polizisten es auf seinem Rücken
Mann sagt, dass er etwas Gefährliches bei sich hat - dann sehen Polizisten es auf seinem Rücken

Kommentare