Fast 200.000 Besucher

Sudelfeld: Trotz Kritik positive Bilanz

+
Das Sudelfeld: Nach dem grünen Dezember kam ein toller Winter

München - 200.000 Besucher hat man sich beim Skigebietsbetreiber auf dem Sudelfeld in dieser Saison erhofft, geworden sind es nur 3000 weniger. Eine positive Bilanz.

Sie fing nicht gut an, die Skisaison auf dem Sudelfeld. Nach der sehr umstrittenen Modernisierung mit Schneekanonen und Speichersee fühlten sich angesichts grüner Hänge und einer kuriosen schneelosen Einweihung der Sechser-Sesselbahn die Kritiker bestätigt. „Da gab es schon Bemerkungen voller Schadenfreude“, erinnert sich der Geschäftsführer der Bergbahnen Sudelfeld, Egid Stadler. Doch abgerechnet wird nicht nur im Sport zum Schluss, und da schaut’s besser aus. 200 000 Besucher hat man sich beim Skigebietsbetreiber erhofft, geworden sind es nur 3000 weniger. Einen Schub an Gästen gab es in den Faschingsferien: Sonne satt Mitte Februar, Pisten gefüllt und in gutem Zustand – „und sehr zufriedene Leute“, sagt Stadler. Er sortiere die Saison im oberen Drittel ein. Die Modernisierung habe sich bezahlt gemacht. „Wir hatten Leute hier, die seit zehn, fünfzehn Jahren nicht mehr da waren.“

Der Ausbau geht weiter, auch die Beschneiung. Derzeit läuft außerdem die Ausschreibung für einen zweiten Sechsersessel – auf den Sudelfeldkopf. Die Parkplätze, die an einigen guten Tagen an die Grenze ihrer Kapazität gekommen waren, werden weiter ausgebaut, insbesondere soll Platz für 18 Busse und 50 Autos geschaffen werden. Und es wird ein Seefest geben, hoch oben am Berg am 19. Juli: An den Gestaden des Speichersees.

Zum Ende der Osterferien haben fast alle Skilifte ihren Betrieb eingestellt. Jetzt geht es an die Revisionsarbeiten. In den Hochlagen können Skifahrer und Snowboarder allerdings noch einige Zeit ihre Schwünge ziehen. Auf der Zugspitze und auf dem Nebelhorn fahren die Lifte bis 3. Mai.

mc

auch interessant

Meistgelesen

Keine Rettungsgasse: Feuerwehrlern platzt der Kragen
Keine Rettungsgasse: Feuerwehrlern platzt der Kragen
Sepp Haslinger: Wetterkerze wieder voll daneben
Sepp Haslinger: Wetterkerze wieder voll daneben
So skurril wurde der Balkan-Bandenchef überführt
So skurril wurde der Balkan-Bandenchef überführt
Meridian lässt Unglückszüge von Bad Aibling nachbauen
Meridian lässt Unglückszüge von Bad Aibling nachbauen

Kommentare