Traurige Gewissheit im Chiemgau

Vermisster Urlauber (70) tot aus See geborgen

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Die Rettungskräfte suchten am Tachinger See im Chiemgau fieberhaft nach dem vermissten Urlauber. Fast zwei Stunden nach seinem Verschwinden bargen sie seine Leiche.

Taching am See - Ein Ehepaar genoss seinen Urlaub im Chiemgau und fuhr an den Tachinger See. Doch der Mann (70) kehrte vom Schwimmen nicht zurück - jetzt ist sein Schicksal gewiss.  

Die Eheleute aus dem nordrhein-westfälischen Bielefeld machten Urlaub im Landkreis Traunstein. Die Ehefrau war beunruhigt, als sie ihren Mann nicht mehr sehen konnte und er nicht vom Schwimmen am Tachinger See zurückkam. Am Mittwochnachmittag gegen 16.40 Uhr verständigte sie die Rettungskräfte.

Feuerwehren, Rettungsdienst, Wasserwachten und die DLRG waren im Strandbad Taching vor Ort. 

Christoph 14 überflog den See

Als erstes überflog der Rettungshubschrauber Christoph14 den Tachinger See und einen Teil des Waginger Sees um aus der Luft nach einem einzelnen Schwimmer zuschauen. In der Zeit trafen weitere Einsatzkräfte in Taching ein. Die Feuerwehren suchten zu Land und Wasserwachten und DLRG suchten zu Wasser.

Die Suche nach dem Vermissten

Vermisster Urlauber tot aus See geborgen

Gegen 18 Uhr die traurige Gewissheit für die Ehefrau: die Leiche ihres Mannes wurde geborgen. Die Todesursache steht noch nicht fest. Offenbar hat aber keiner der Badegäste einen Ertrinkenden schreien hören.

Die Traunsteiner Kriminalpolizei hat noch vor Ort die Ermittlungen aufgenommen. Hinweise auf ein Fremdverschulden ergaben sich keine.

Am Tachinger See ist schon vor zwei Jahren ein Mann ertrunken.

mm

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