Drei Wochen danach

Zug-Schießerei: Täter nicht vernehmungsfähig

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Schwer bewaffnete Polizisten durchsuchen am 21.03.2014 den Bahnhof von Kempten (Bayern). Bei einer Schießerei in einem Zug auf der Bahnstrecke Kaufbeuren-Kempten wurden am Nachmittag zwei Polizisten verletzt.

Kempten - Drei Wochen nach der Schießerei in einem vollbesetzten Zug im Allgäu ist der überlebende Täter noch nicht vernehmungsfähig. Der genaue Tathergang ist laut Staatsanwaltschaft weiterhin unklar.

Der 44-Jährige aus Augsburg, der mit seinem Komplizen bei voller Fahrt aus dem Zug gesprungen war, ist zwar aus dem Koma erwacht "und außer Lebensgefahr, aber nicht ansprechbar", sagte ein Sprecher der Staatsanwaltschaft in Kempten am Freitag. Der zweite Täter, ein 20-Jähriger aus dem Landkreis Fürstenfeldbruck, war bei dem Fluchtversuch vom Zug erfasst und getötet worden.

Im Zug von Kaufbeuren nach Kempten war es am 21. März bei einer routinemäßigen Kontrolle der beiden Männer zu einer Schießerei mit Polizisten gekommen. Zwei Beamte der Bundespolizei wurden dabei schwer verletzt. Sie sind noch nicht dienstfähig und werden psychologisch betreut, wie die Bundespolizei in Rosenheim mitteilte.

Wie sich die Auseinandersetzung in der Regionalbahn "Alex" im Detail abgespielt hat und wer wann in welche Richtung geschossen hat, ist laut Staatsanwaltschaft weiterhin unklar.

dpa

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