Taufe in Penzberg

Eine Straße für den Erfinder des Elfmeterschießens

Die Karl-Wald-Straße

Penzberg - Penzberg hat jetzt eine Karl-Wald-Straße - benannt nach dem Erfinder des Elfmeterschießens.

Vor 50 Jahren entschied noch ein Münzwurf über den Sieger, wenn es bei einem Fußballendspiel nach regulärer Spielzeit und Verlängerung unentschieden stand – heute undenkbar. Wäre der Penzberger Karl Wald, der vor knapp drei Jahren verstorben ist, damals nicht so hartnäckig gewesen, müsste die Münze vielleicht immer noch entscheiden. Er schlug vor über 40 Jahren dem bayerischen Fußballverband vor, das Elfmeterschießen einzuführen, was der Verband erst nach einigem Widerstand machte. Die Idee trat daraufhin ihren weltweiten Siegeszug an.

Um diese Erfindung und den Menschen Karl Wald zu würdigen, wurde am Freitag die Zufahrt zum Penzberger Nonnenwaldstadion auf dessen Namen getauft. „Mein Papa wäre sehr stolz darauf gewesen“, sagte Tochter Ingrid Albert. Auch dass es die Straße zum Fußballstadion ist, findet sie richtig. Eine ganze Reihe von Angehörigen war zu dem kleinen Festakt gekommen. Initiiert hatte die Namensgebung der Penzberger Vize-Bürgermeister Dr. Johannes Bauer. Bürgermeister Hans Mummert erzählte, er habe Karl Wald beim FC Penzberg als hilfsbereiten Menschen und sportliches Vorbild kennengelernt. Karl Walds Erfindung, sagte Johannes Bauer, sei eine glorreiche Idee gewesen, einfach phänomenal.

Mehr lesen Sie in der Samstagsausgabe des Penzberger Merkur.

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