Er drohte, sich und andere zu "killen"

Nach Vorfall am Mittwoch: Senegalese flippt wieder aus

Tegernsee - Erst am Mittwoch rückte die Polizei wegen ihm an, jetzt ist ein Flüchtling aus dem Senegal (27) in der Tegernseer Unterkunft wieder ausgerastet. Er wurde in die Psychiatrie eingewiesen.

Vor einigen Wochen randalierte er, spukte, biss einen Polizisten in die Hand, am Mittwoch schrie er herum, war nicht zu beruhigen und verletzte dabei eine Polizistin. Jetzt ist ein Senegalese (27), der in der Tegernseer Turnhalle auf seine Abschiebung wartet, laut Polizei wieder ausgerastet.

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Am Donnerstagabend gegen 21 Uhr rief der Sicherheitsdienst, der in der Unterkunft arbeitet, die Polizei. Der junge Mann randaliere und habe bereits die Toiletten beschädigt. Als die Wiesseer Beamten eintrafen, hatte der Senegalese die Wasserzuleitungen von drei Toiletten abgerissen und war gerade dabei, den Abfluss von zwei Waschbecken zu beschädigen. Am Boden stand bereits das Wasser.

Wie schon am Mittwoch, war der 27-Jährige offensichtlich alkoholisiert. Durch sein Verhalten hatte er die Wut seiner Mitbewohner auf sich gezogen, die Stimmung war laut Polizei aufgeheizt, die Situation drohte zu eskalieren. Die Polizisten wollten den Senegalesen in Gewahrsam nehmen, um eine körperliche Auseinandersetzung mit seinen Mitbewohnern zu verhindern. Der junge Mann verhielt sich aggressiv und sagte mehrmals, dass er sich und die anderen "killen", also töten, werde.

Wegen dieser Äußerung entschlossen sich die Beamten, den Senegalesen - wie schon am Mittwoch - in die Psychiatrie des Klinikums Agatharied einzuweisen. Wie hoch der von ihm angerichtete Schaden ist, steht noch nicht fest.

sta

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