Kurioser Fall in der Nähe von Ulm

Terror-Gockeln drohen Kikeriki-Knöllchen

Neu-Ulm - Kikeriki: Für die einen klingt das nach ländlicher Idylle, für die Bewohner von Illertissen-Au ist es der pure Horror. Terror-Gockel treiben ihr Unwesen - vielleicht nicht mehr lang.

Ein Nachbar hatte jetzt genug von den Terror-Gockeln im Auer Oberdorf. Er hat Anzeige gegen den Besitzer der lautkrähenden Tiere erstattet - wegen Lärmbelästigung. Doch damit nicht genug: Der Fall ist nun auch vor dem Neu-Ulmer Landratsamt. Es winkt tierischer Ärger.

Die schrägsten Tiere der Welt

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Wie die Augsburger Allgemeine berichtet, werde derzeit geprüft, ob es zu einem Kikeriki-Knöllchen kommt. Der Fachbereichsleiter für öffentliche Sicherheit und Ordnung in Neu-Ulm, Wolfgang Höppler, untersucht, ob die Gockel die erlaubte Dezibel-Zahl sprengen und als Lärmbelästigung einzustufen sind. In den Augen der Nachbarn definitiv: Mehrere Hähne rauben ihnen beharrlich den Schlaf. Doch Aufgabe des Amtes ist es nun, alle Beteiligten nach der Lage zu befragen.

Sollte dabei herauskommen, dass der Gockel tatsächlich eine Zumutung für seine Umgebung ist, kann es sein, dass der Besitzer ein Bußgeld bezahlen muss, ein Kikeriki-Knöllchen quasi.

Rubriklistenbild: © picture-alliance/ dpa

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