Tiefgaragenmord: Verteidiger plädiert für Freispruch

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Das Foto zeigt die 1999 ermordete Arzthelferin Suanne Mally und ein Phantombild des mutmaßlichen Täters.

Nürnberg/Erlangen - Im Prozess um den "Erlanger Tiefgaragenmord" fordert die Verteidigung einen Freispruch. Die Beweislage sei nicht eindeutig genug. Wird der Angeklagte dennoch belangt?

Im Prozess um den Erlanger Tiefgaragenmord hat die Verteidigung Freispruch für den Angeklagten gefordert.

“Die Indizienkette reißt an mehreren Stellen“, sagte Anwalt Peter Doll am Freitag in seinem Plädoyer vor dem Landgericht Nürnberg-Fürth.

Die Argumente, die den Angeklagten überführen sollten, seien zu schwach; die Beweisführung der Staatsanwaltschaft verlaufe nach dem Motto: “Was nicht passt, wird passend gemacht“.

Die Anklage ist überzeugt, dass der 45 Jahre alte Angeklagte im März 1999 eine Arzthelferin tötete aus Angst, seine von ihm sexuell missbrauchte Tochter könne sich der Frau offenbaren.

dpa

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