Disneyland in Paris besucht

Todkranker Bub: Hier erfüllt sich Maxls Traum

Maxl am Ziel seiner Träume.

Paris - „Ich bin in Disneyland!“, ruft der fünfjährige Maxl. Der große Traum des todkranken Buben ist am vergangenen Wochenende in Erfüllung gegangen.

Maxl grinst übers ganze Gesicht. Gleichzeitig streckt er voller Stolz zwei Finger zum Siegeszeichen nach oben. „Ich bin in Disneyland!“, ruft der Fünfjährige. Ja, der große Traum des todkranken Buben ist am vergangenen Wochenende in Erfüllung gegangen.

Spendenkonto: Wer Maxl helfen will, kann dies unter folgender Bankverbindung tun: Volksbank Nordoberpfalz

Kontonummer: 000 2500 140

BLZ: 753 900 00.

oder:

BIC: GENODEF1WEV

IBAN: DE42753900000002500140

 Dank seiner liebevollen Eltern und vieler guter Menschen, die den Fünfjährigen ins Herz geschlossen haben, konnte der süße Kerl Donald Duck und Mickey Mouse in Paris höchstpersönlich besuchen … Knapp zwei Wochen ist es her, dass die tz erstmals über Maxl und sein Schicksal berichtete. Kurz vor Weihnachten hatte der Fünfjährige die schreckliche Diagnose bekommen: Er ist an ALD erkrankt – einer heimtückischen Nervenkrankheit, die seinen kleinen Körper immer mehr lähmt. Besonders seine Sehkraft beginnt derzeit schon stark nachzulassen. Und so äußerte der Bub einen letzten Wunsch: Er wolle so gern noch Disneyland sehen.

Besonders die Walt-Disney-Figuren gefielen ihm und seiner Schwester Laura.

Die Resonanz auf den tz-Bericht war riesig: Etliche Leser wollten dem Kleinen helfen, damit sein Traum in Erfüllung geht. Sie wollten außerdem spenden, damit der Bub die beste medizinische Versorgung bekommt. Trotzdem war erst mal der große Wunsch dran. „Maxl hat die Reise nach Paris sehr genossen“, erzählt Mama Yvonne Schmucker der tz. „Besonders die Fahrgeschäfte und die Figuren haben ihm gefallen. Leider hatten wir mit dem Wetter Pech.“ Regnete es doch in Paris am Samstag und auch am Sonntag. „Es war aber trotzdem ein unvergessliches Erlebnis!“

Wie geht es jetzt mit Maxl weiter? Wie berichtet, erklärte sich der Münchner Charity-Golfclub Eagles bereit, dem Buben auch eine Reise in die USA zu speziellen Medizinern zu finanzieren, um jede Möglichkeit im Kampf gegen die Krankheit auszuschöpfen. Und das ist nicht alles: Als eine Freundin des Golfclubs – Angelica Kocher – vergangene Woche in München ihr Studio Angelicas Hair Extensions eröffnete, kamen die Golfer um Frank Fleschenberg auf eine weitere Idee: „Wir haben auf der Party für Maxl noch zusätzlich gesammelt, damit es dem Buben an nichts fehlt.“ Das Ergebnis: noch mal 2300 Euro, die Maxl bekommt. Zudem spendeten noch viele tz-Leser direkt an den kranken Buben. Großartig!

„Diese Hilfe ist toll. Wir wissen ja nicht, was noch alles auf uns zukommt“, sagt Mutter Yvonne, der die Welle an Hilfsbereitschaft schon fast ein bisserl unheimlich ist. Verständlich – die Schmuckers sind fleißige Leute, wollen nicht als Bittsteller missverstanden werden. Bleibt nur zu sagen: Liebe Schmuckers, das tut ihr nicht! Allein Maxls fröhliches Grinsen ist mit Geld nicht aufzuwiegen …

Armin Geier

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