Zweiter Weltkrieg

Über 180 Tonnen an Bomben beseitigt

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Von diesen Weltlkriegsbomben liegen auch fast 70 Jahre nach Kriegsende noch zahlreiche unter der Erde und in Gewässern. Der Kampfmittelräumdienst beseitigt sie.

München - Fast 70 Jahre nach Kriegsende liegen in bayerischen Böden und Gewässern noch viele Bomben und Waffen. Sie sind immernoch gefährlich, darum werden sie ständig entschärft.

Mehr als 180 Tonnen an Bomben, Granaten und Munition aus dem Zweiten Weltkrieg hat der bayerische Kampfmittelräumdienst im vergangenen Jahr beseitigt. Das waren rund 130 Tonnen mehr als in den Jahren zuvor.

Grund für den starken Anstieg war eine Sonderräumung im mittelfränkischen Marktbergel, erklärte das bayerische Innenministerium am Dienstag. Auf der Fläche eines ehemaligen Munitionslagers waren unter anderem tonnenweise Granaten gefunden worden.

Auch fast 70 Jahre nach Ende des Zweiten Weltkriegs liegen in bayerischen Böden und Gewässern noch zahlreiche Bomben und Waffen. Besonders belastet sind Stadtzentren, die bombardiert wurden. Auch Gegenden um ehemalige Munitionslager und Militärflughäfen, wie Giebelstadt im Kreis Würzburg, wurden mit Bomben überzogen und sind stark belastet.

Innenminister Joachim Herrmann (CSU) warnt vor den gefährlichen Funden und mahnt: „Bei Kampfmittelfunden gilt: Hände weg! Sofort die Polizei verständigen!“

dpa

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