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Tote Frau (23) in Auto gefunden – Polizei Ingolstadt geht von Gewaltverbrechen aus

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Von: Thomas Eldersch

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Die Spurensicherung untersucht noch das Auto, in dem die 23-Jährige gefunden wurde.
Die Spurensicherung untersucht noch das Auto, in dem die 23-Jährige gefunden wurde. © vifogra / Reiß

In einem Auto in Ingolstadt wurde eine leblose Frau gefunden. Sie wurde wohl Opfer eines Gewaltverbrechens. Die Polizei ermittelt.

Update vom 17. August, 12.42 Uhr: Laut Informationen der Bild soll es sich bei der 23-Jährigen um eine Deutsche mit irakischen Wurzeln handeln. Sie lebe wohl in Ingolstadt, habe aber ihre Eltern in München aufgrund eines Beziehungsstreits besucht. Als sie nichts mehr von ihr gehört haben, suchten die Eltern nach ihrer Tochter. Sie waren es laut Bild-Angaben auch, die die Frau im Auto entdeckten. Ein Nachbar sagte der Zeitung: „Sie haben geschrien und wollten die Scheibe einschlagen.“

Erstmeldung vom 17. August, 12.30 Uhr: Ingolstadt – Eine Leiche wurde am Dienstagabend in Ingolstadt in einem Auto entdeckt. Eine 23-jährige Frau wurde nach ersten Erkenntnissen der Polizei Opfer eines Gewaltverbrechens. Die Ermittlungen wurden bereits aufgenommen.

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Tote Frau (23) in Ingolstadt in Auto entdeckt: Polizei vermutet Verbrechen

In der Nacht auf Mittwoch gegen 23.15 Uhr wurden Rettungskräfte in die Peisserstraße in Ingolstadt gerufen. Gemeldet wurde eine hilflose Person in einem Auto. Mit an den Einsatzort fuhren auch Kräfte der Polizei. Die Beamten versuchten, die 23-jährige Frau zu reanimieren – erfolglos. Der ebenfalls am Einsatz beteiligte Notarzt konnte nur noch den Tod der Frau feststellen. Nach ersten Erkenntnissen stammt die Frau auch aus Ingolstadt und sie wurde wohl Opfer eines Gewaltverbrechens.

Noch in der Nacht übernahm die Kriminalpolizei Ingolstadt die Ermittlungen in dem Fall. Die Peisserstraße wurde dazu bis in den Mittwochvormittag hinein für den Verkehr gesperrt, heißt es in der Pressemitteilung des Polizeipräsidiums Oberbayern Nord. Teams für die Spurensuche konzentrieren sich derzeit auf das Fahrzeug, während andere Beamte das nähere Umfeld des Opfers beleuchten. Weitere Details zu dem Verbrechen waren zunächst nicht bekannt. (tel)

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