Langläufer bricht in der Loipe zusammen

Mann stirbt bei König-Ludwig-Lauf

Oberammergau - Der 42. König-Ludwig-Langlauf in Oberammergau, bei dem am Wochenende knapp 4000 Sportler teilnahmen, wird von einem tragischen Todesfall überschattet.

Er hatte es schon fast geschafft. Nur noch gut drei Kilometer fehlten einem 57-Jährigen aus Marienberg gestern bei der 46-Kilometer-Runde des König-Ludwig-Laufs in Oberammergau bis ins Ziel. Dann plötzlich, nahe des Ausflugslokals Ettaler Mühle, knickte der Sachse mitten auf der Loipe ein, sackte sein Körper zusammen. Zwei zufällig in unmittelbarer Nähe befindliche Ärzte, die ebenfalls an dem Lauf teilnahmen, bemühten sich sofort um den Kameraden und begannen mit der Reanimation, die kurz darauf der eintreffende Rettungsdienst fortsetzte. Doch alles Bemühen blieb erfolglos: Der Mann aus dem Erzgebirgkreis starb noch in der Loipe.

Mit Bestürzung reagierte Oberammergaus Bürgermeister Arno Nunn auf die traurige Nachricht vom Tod des Läufers aus Marienberg, der mit einer Gruppe vom heimischen Sportverein nach Oberammergau gereist war: „Die Stimmung unter den Teilnehmern war so gut und die Reaktionen, dass der Lauf trotz des geringen Schnees noch stattfinden konnte, so positiv. Und dann passiert so etwas, das ist schlimm.“

hut

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