Bei Abensberg

Tragisch: 20-Jährige auf A93 bei Absicherung von Unfallstelle getötet

Massenunfall bei Abensberg
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(1) Der VW Golf, in dem Chrissie und der schwer verletzte Fahrer saßen. (2) Drei Autos sind ineinander verkeilt, bei ihnen handelt es sich um einen BMW, einen Audi und um einen Alfa Romeo. (3) Sanitäter und ein Polizist versammeln sich an der Mittelleitplanke, der Beamte hat ein Pult vor sich. Hier könnte die junge Frau gelegen haben. (4) Weitere Helfer an der Mittelleitplanke: Dies dürfte der Punkt des Ausgangsunfalls sein; der Unfall, bei dem sich der VW Golf quer stellte.
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Bilder von der Unfallstelle.
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Bilder von der Unfallstelle.

Bei einem Massenunfall auf der A93 bei Abensberg (Kreis Kelheim) ist am Sonntag eine 20-Jährige getötet worden, als sie eine Unfallstelle absetzen wollte.

Abensberg - Vier Autowracks, teils völlig zerstört, Fahrzeugteile liegen auf dem Asphalt – so sah Sonntagfrüh die A93 in Richtung München bei Abensberg (Kreis Kelheim) im Morgengrauen aus. In der Nacht hatte sich ein schrecklicher Unfall ereignet. Dabei starb die 20-jährige Chrissie aus der Region, ihr Begleiter (26) wurde schwer, neun weitere Menschen leicht verletzt. Den Einsatzkräften bot sich zunächst ein verworrrenes Bild über das, was passiert war, und erst ein Gutachten kann weitere Aufschlüsse liefern.

Eines scheint aber sicher: Gegen 1 Uhr hatte zunächst ein VW Golf die Mittelleitplanke gerammt. In dem Auto befanden sich drei junge Leute – der 26-jährige Fahrer, ein Freund und Chrissie. Das Auto stellte sich nach dem Aufprall quer zur Fahrbahn. Nun sollen, so hieß es später an der Unfallstelle, die junge Frau und ein Mitfahrer auf dem Rücksitz ausgestiegen sein. Sie wollten wohl die Unfallstelle absichern. Was dann geschah, spielte sich in einem Augenblick ab: Drei weitere Autos tauchten auf, eines traf den VW Golf und schleuderte ihn nach rechts an die Seite. Auch die 20-Jährige wurde von einem der Wagen erfasst und zwischen die beiden Richtungsfahrbahnen geschleudert. Chrissie hatte keine Chance, sie starb an der Unfallstelle. Der Fahrer im Golf kam schwerverletzt in die Klinik, der junge Mann, der mit Chrissie ausgestiegen sein soll, war zunächst verschwunden. Er wurde später in der Nähe der Anschlussstelle Hausen, zirka drei Kilometer entfernt, von Mitarbeitern der Autobahnmeisterei gefunden. „Äußerlich unverletzt, er konnte sich aber an nichts mehr erinnern“, so die Polizei.

Das Unglück sprach sich schnell herum. Viele kannten Chrissie. Einer schreibt, was alle denken: „Es ist ein Schock für uns, wir beten für dich.“

mc

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