Er zockte seine Opfer ab

Schock-Anrufer vor Supermarkt verhaftet

Trostberg - Mit dreisten Anrufen kassierte er Senioren ab. Doch am Donnerstag schlug die Polizei auf einem Supermarkt-Parkplatz zu und verhaftete den 21-Jährigen. Jetzt sitz er in Untersuchungshaft.

Am Donnerstag waren in Trostberg und Traunreut mindestens in sechs Fällen ältere Menschen aus dem russischsprachigen Raum angesprochen worden. Ihnen hatte der Anrufer dabei eine Notlage von angeblich nächsten Angehörigen vorgetäuscht. Diese könne nur durch eine rasche finanzielle Hilfe beseitigt werden.

In Traunreut funktionierte schließlich die Masche des Betrügers. Er kassierte ein 75-jährige Frau ab, die er kurz zuvor angerufen hatte.

Am Donnerstagnachmittag wurde der litauische Staatsangehörige auf dem Parkplatz eines Lebensmitteldiscounters in Trostberg ausfindig gemacht und von Beamten der Polizeiinspektion Trostberg festgenommen. Der Mann war den Beamten aufgrund der Täterbeschreibung des Opfers aufgefallen. Zusätzlich wurde das Fahrzeug des Tatverdächtigen, ein Audi mit litauischen Kennzeichen, auf dem Parkplatz sichergestellt.

Das Fachkommissariat Grenze der Kriminalpolizei Traunstein hat die weiteren Ermittlungen übernommen. Der Tatverdächtige wurde am Freitag auf Antrag der Staatsanwaltschaft Traunstein dem Ermittlungsrichter vorgeführt. Dieser hat gegen den 21-jährigen Litauer die Untersuchungshaft angeordnet.

Auch interessant

Meistgelesen

Triathletin Julia Viellehner ist gestorben
Triathletin Julia Viellehner ist gestorben
Tote Triathletin: So bewegend nehmen Weggefährten Abschied
Tote Triathletin: So bewegend nehmen Weggefährten Abschied
Tote und Verletzte bei Unfall in Bayern
Tote und Verletzte bei Unfall in Bayern
Das sind die besten Ausflugsziele für das lange Vier-Tage-Wochenende
Das sind die besten Ausflugsziele für das lange Vier-Tage-Wochenende

Kommentare

Liebe Leserinnen und Leser,

wir bitten um Verständnis, dass es im Unterschied zu vielen anderen Artikeln auf unserem Portal unter diesem Artikel keine Kommentarfunktion gibt. Bei einzelnen Themen behält sich die Redaktion vor, die Kommentarmöglichkeiten einzuschränken, um Missbrauch zu vermeiden.

Die Redaktion