Beinahe-Opfer äußert sich

Trümmer fliegen in Biergarten: "Das war brutal"

Lindau - Eines der Beinahe-Opfer hat sich zu dem Trümmer-Einschlag in einen Biergarten nahe Lindau geäußert. "Das war wie eine Explosion", beschreibt er den Moment.

Glück gehabt! Dieser Satz schießt Karl Lorenz derzeit immer wieder durch den Kopf. In einem Biergarten in Simbach (nahe Landau) saß der 62-jährige Niederbayer mit seiner Frau, als es plötzlich krachte. Irgendetwas war direkt neben ihm und seiner Frau Helene (58) auf der Bierbank eingeschlagen. Nur was? Alles deutet darauf hin, dass wohl ein Flugzeug einen Scheinwerfer verloren hat.

„Das waren 20 Zentimeter neben dem Tod“, schilderte Karl Lorenz das Schockerlebnis gegenüber der Passauer Neuen Presse. Das Ehepaar hatte zusammen mit Bekannten eine Radtour gemacht. Auf dem Heimweg nach Landau kehrten die zwei Ausflügler in der Radlerrast ein, einem beliebten Biergarten in Simbach. „Wir tranken gerade unseren Kaffee“, sagte Karl Lorenz, als ein Geschoss nur ein paar Zentimeter von seiner Frau Helene entfernt die Tischecke traf. „Das war wie eine Explosion. Das war brutal.“

Wie groß das Teil war, das nach Lorenz’ Schilderung vom Himmel fiel, konnte er nicht sagen. Nur so viel: „Es lagen Hunderte Scherben herum.“ Karl Lorenz beschrieb es als „eine Art Panzerglas“, das etwa einen Zentimeter dick gewesen sei. „Nicht vorstellbar, wenn es den Kopf getroffen hätte.“

„Es ist nicht auszuschließen, dass es sich um Scheinwerferteile eines Flugzeuges handelt“, so Bernhard Huber, Sprecher des Polizeipräsidiums Niederbayern. Fakt ist: Simbach ist rund 90 Kilometer Luftlinie vom Münchner Flughafen entfernt – viele Maschinen überfliegen die Region meist in einer Höhe zwischen 2000 und 4000 Metern.

Die Kunststoffsplitter des „durchsichtigen Gegenstands“ würden nun mit Unterstützung der Deutschen Flugsicherung untersucht. Außerdem wird geprüft, ob es zum „Tatzeitpunkt“ Überflüge gegeben habe.

tz

Die irrsten wahren Geschichten der Welt

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In Saudi-Arabien verklagte eine junge Frau ihren Mann, weil sie nach drei Jahren Ehe noch Jungfrau war. Der Anwalt des Mannes verwies auf die Impotenz seines Mandanten. Er wolle die Frau nur gegen Rückzahlung der 40.000 Rial (7.818 Euro) Brautgeld freigeben. Die Frau verlangte finanzielle Entschädigung für die drei Jahre ohne Sex. © dpa
In Sydney sprang ein Känguru versehentlich durch ein Fenster in das Schlafzimmer des ausgewanderten Schweizer Kochs Beat Ettlin und landete in dessen Ehebett. Verwirrt hüpfte das Tier durch das ganze Haus. Ettlin konnte es schließlich in den Schwitzkasten nehmen und hinausjagen. Das Känguru verschwand in einem nahen Tierschutzpark. © dpa
In Neuseeland kam ein 21-jähriger Mann beim Versuch, einen Tresor zu knacken, ins Schwitzen. Als er deshalb seine Maske abnahm, filmte ihn eine versteckte Kamera. Die Polizei veröffentlichte die Fotos auf Facebook, der Räuber wurde am nächsten Tag gefasst. © dpa
Eine Diebin, die in einem Designer-Shop in Florida sechs Geldbörsen mit insgesamt 1.200 Dollar gestohlen hatte, stolperte auf der Flucht vor dem Kaufhausdetektiv vor dem heranrollenden Wagen ihres Komplizen, geriet unter die Räder, kam wieder auf die Beine, sprang auf die Kühlerhaube, rutschte ab und wurde abermals überrollt. Beim dritten Versuch schaffte sie es ins Auto und entkam. © dpa
Weil sie gepiercte Katzen zum Verkauf angeboten hatte, wurde Holly Crawford aus Pennsylvania von Tierschützern angezeigt. Sie hatte den Katzen Piercings an Ohren, Hals und Schweif verpasst und sie im Internet für hunderte Dollars als „Gothic Kitten“ angepriesen. © dpa
Die 13-jährige Reina aus New York verschickte in einem Monat 14.528 Kurznachrichten von ihrem Handy - also im Durchschnitt alle zwei Minuten eine. Ihr Vater bekam eine 440 Seiten lange Rechnung. Kosten fielen keine an. Der Handyvertrag beinhaltete unlimitierten SMS-Versand. © dpa
Eine US-Airline lieferte einer Tierhandlung in Philadelphia einen Sarg samt Leiche. Das Geschäft hatte ein Aquarium mit tropischen Fischen bestellt. Die Witwe des Verstorbenen nahm es mit Humor: Ihr Mann sei immer schon ein Spaßvogel gewesen. © dpa
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