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Auftrumpft - Oba sticht Unta! D schaugd in da Schofkopfschui vorbei

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Da Bieber Hias, da tz-Redakteur (rechts om im Buidl) mit seine drei hochkonzendriadn Mitspiela

Woher des Schofkopfa genau kimmt und wia des genau gspuid werd – des woaß koana so genau. Es gibt vui Variantn und an Haufa Vorläufa – oba oans is klar: Schofkopfa is des scheenste boarische Kartnspui und a Stückl Kultur.

Desweng widmen mia uns in unserer Boarisch-Ausgab‘ Sauspui, Oachl sticht und Wenz. 

Da Aldenhoven Stefan (51) is Vorsitzenda von da Schopfkopfschui e.V. in Minga, de heia ihr 15-Jährigs feiert. Da Mingara liabt des Spui und sogt: „Schofkopfa soi aa in da Schui gspuid wean!“

Freilich ned während am Unterricht, oba ois Wahlfach oder in Projektwochan. „Am Gymnasium Tegernsee gibt‘s des scho“, woaß da Aldenhoven Stefan, der hauptberuflich Führungskraft bei da Deitschen WertpapierService-Bank is. Schofkopfa ois Wahlfach? „Ja. Des fördert de boarische Tradition, es is a komplexes Spui, bei dem ma Strategien leant und des Hirnkastl ostrenga muass. Ma spuiaiede zum Computaspuin. Und mehra Erinnerungen nimmt ma wahrscheinle a mid. Wia des verhundste Solo-Tout vom Aldenhoven Stefan – oiso de Ansage, dass ma olle acht Stich‘ mocht –, des kinnan S`‘ im Kastn nochlesn.

A legendära Schofkopf-Spruch:

„Scheene Leit ham scho oiwei schiache Kartn“

Und wos mocht ma ois Vereinsvorsitzenda von da Schofkopfschui? Der 51-Jährige kümmert se um Kursanmeldungen, Regelfragen, de eam de Leid per E-Mail oder Bost schickan, und um an Online-Auftritt. Sei Frau unterstützt übrigens sei Hobby, des neben da Arbat oa bis zwoa Moi in da Woch‘ a Tuanier vorsiehgt. Sie selba spuid oba ned.

Experte: Da Aldenhoven Stefan mid am subba Bladl

De Schofkopfschui biet‘ a Lehrgänge für Anfänga und Fortgschrittene o, richt‘ Tuaniere aus, hod auf da Internetseitn (www.schafkopfschule.de) a Regelwerk gschrimm, an des se vui Tuanier-Veranstalta hoitn, sogt da Aldenhoven Stefan. „Mia unterscheid‘ ma zwischen dem „reina Schofkopf“, wo nur Sauspiele, Soli und farbloser Wenz gspuid wean, und de ‚Variantn‘ – do kimmts drauf o, dass ma se vor dem Spui einig wwerd, ob ma an Foabwenz oder an Geier schbuid.“

D Schui mocht Schui – am 9. Novemba zum Beispui an da Voikshochschui Erding mit am Anfängakurs. A anderer Trumpf im Ärmel: Da Verein hod koa kommerzielles Ziel, sondan finanzierd se durch Mitgliedsbeiträge, Lehrgangs- oder Tuaniererlöse sogoa soziale Einrichtungn. „2018“, sogt da Schofkopf-Kini, „do hamma 3000 Euro gspendt – unta anderm an de Obdachlosenhilfe St. Bonifaz. Gaudi hom und wos Sinnvois beweng – bessa geht‘s doch goa ned.“

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