Glatteis-Unfall: Junge Frau schwer verletzt

Schaftlding - Bei einem Frontalzusammenstoß am frühen Samstagmorgen auf der Staatsstraße 2084 sind beide beteiligte Autofahrer schwer verletzt worden.

Eine 20-jährige Dorfenerin war eine Stunde lang in ihren Ford Ka eingeklemmt und wurde nach Angaben der Polizei mit dem Rettungshubschrauber in ein Regensburger Krankenhaus geflogen. Der Unfallgegner, ein 23-jähriger Astra-Fahrer aus Dorfen, erlitt mehrfache Verletzungen und einen schweren Schock. Laut Polizei ist es unklar, wer Verantwortung für die Kollision auf schneeglatter Fahrbahn gegen 5 Uhr zwischen Landersdorf und Schaftlding trägt. Unfallspuren seien vom Winterdienst verwischt worden.

Glatteis: Frontalcrash bei Schaftlding

Bei dem Frontalzusammenstoß zwischen Schaftlding und Landersdorf wurde eine junge Frau schwer verletzt. © Hermann Weingartner
Bei dem Frontalzusammenstoß zwischen Schaftlding und Landersdorf wurde eine junge Frau schwer verletzt. © Hermann Weingartner
Bei dem Frontalzusammenstoß zwischen Schaftlding und Landersdorf wurde eine junge Frau schwer verletzt. © Hermann Weingartner
Bei dem Frontalzusammenstoß zwischen Schaftlding und Landersdorf wurde eine junge Frau schwer verletzt. © Hermann Weingartner
Bei dem Frontalzusammenstoß zwischen Schaftlding und Landersdorf wurde eine junge Frau schwer verletzt. © Hermann Weingartner
Bei dem Frontalzusammenstoß zwischen Schaftlding und Landersdorf wurde eine junge Frau schwer verletzt. © Hermann Weingartner
Bei dem Frontalzusammenstoß zwischen Schaftlding und Landersdorf wurde eine junge Frau schwer verletzt. © Hermann Weingartner
Bei dem Frontalzusammenstoß zwischen Schaftlding und Landersdorf wurde eine junge Frau schwer verletzt. © Hermann Weingartner

Der Opel war von Erding nach Dorfen unterwegs, der Ford fuhr in Richtung Grünbach. Durch den Zusammenstoß wurden beide Autos von der Fahrbahn geschleudert. Die Feuerwehren Erding, Bockhorn und Grünbach befreiten die 20-Jährige mit Rettungsschere und -spreizer aus ihrem Wagen. Der Astra-Fahrer wurde vom Roten Kreuz ins Kreiskrankenhaus Erding gebracht. An beiden Fahrzeugen entstand wirtschaftlicher Totalschaden von insgesamt 13 000 Euro. Die Staatsstraße war für 2,5 Stunden gesperrt.

Die Unfallstelle liegt etwa sieben Kilometer von Dorfen entfernt und damit im Zuständigkeitsbereich der dortigen Feuerwehr. Die Dorfener Retter waren allerdings nicht herbeigerufen worden, sondern die Kollegen aus der 13 Kilometer entfernten Kreisstadt. Der Erdinger Kommandant Manfred Kordick erklärt das mit einer ungenauen Alarmierung. Dieses Problem habe man immer wieder, wenn Unfallzeugen nicht so ortskundig seien. Ihm sei von der Leitstelle mitgeteilt worden, dass bei Untermailling Hilfe gebraucht wird, berichtet Kordick: „Da war dann nix, und dann sind wir natürlich weitergefahren.“ Nach der Alarmierung um 5.14 Uhr sei das erste Erdinger Auto um 5.31 Uhr vor Ort gewesen, so Kordick. Zum Einsatzort sagt er: „Uns ist das im Prinzip wurscht, Hauptsache, den Leuten wird geholfen.“

Rubriklistenbild: © Hermann Weingartner

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